Wie gebe ich 16 Millionen Euro aus?

Reich und schön

Graziano Pellè verdient nach seinem Wechsel in China mehr Geld als Thomas Müller und die 11FREUNDE-Redaktion zusammen. Was macht man mit so viel Kohle?

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Graziano Pellè ist ein guter Fußballer, alles klar, geht in Ordnung. Graziano Pellè verdient massig Kohle. Ok, so läuft das Business, haben wir kapiert. Graziano Pellè liegt im Ranking der bestbezhalten Profis der Welt auf Platz fünf, vor Gareth Bale, Thomas Müller oder Luis Suarez?

Irgendwo hört der Spaß doch aber auf. 16 Millionen Euro verdient Pellè in China, eine ungeheuerliche Fantasiesumme. Die nur so dazu einlädt, die Frage zu stellen: Was würden wir eigentlich mit 16 Millionen Flocken anstellen? Eine Träumerei.

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Ein Scheinchen für 6 aus 49 kostet: einen Euro. Die Wahrscheinlichkeit für sechs Richtige liegt mit einem Schein bei: 1:15 Millionen. Wer also 16 Millionen von den Dingern hat, gewinnt auf jeden Fall, logisch. Für solche Erkentnisse lieben wir die Mathematik und den Kapitalismus, es ist ja fast zu leicht, mit viel Geld noch viel mehr Geld zu machen. Und vielleicht hat man ja sogar Glück und gewinnt zweimal. Dann kann man sich den Gewinn mit sich selber teilen. Toll. Reich sein ist toll.

Pellès wundersamer Aufstieg >>

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Bei 202 Euro steht die Aktie der japanischen Videospielhersteller, während dieser Text entsteht. Tendenz: durch die Decke! Denn der Pokémon Go Hype erreicht nach und nach auch die hintersten Winkel der Erde. Egal ob in Antananarivo, auf den Azoren, in Castrop-Rauxel oder eben in Jinan: ein wildes Taubsi lässt sich überall fangen.



Und deshalb würden wir auch investieren. Auf das Milliarden weiterer Pseudo-Ash-Ketchums durchs Leben stolpern, den Kopf Richtung Handy-Display gesenkt, die Liebe ihres Lebens verpassend, da der erste Blick nie zustande kommt. Auf das die App sämtliche Rekorde bricht. Auf das wir das Geld für uns arbeiten lassen. Auf das wir in ein paar Wochen brüllen: »Verkaufen!«