Wie ein irischer Profi im Lotto abräumte

Mama ist die Beste

Ein ehemaliger U21-Nationalspieler gewinnt in der irischen Lotterie eine Million Euro - und hätte es ohne seine Mutter nicht mal mitbekommen. 

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Was wäre manch einer ohne die eigene Mutter? Klar, zunächst mal ziemlich sicher nie geboren worden, richtig. Der irische Zweitligafußballer Kevin O'Connor wäre darüber hinaus ohne seine Mutter allerdings noch ein gutes Stück ärmer. Beziehungsweise ein gutes Stück weniger reich. Aber der Reihe nach.

Gestern verbreitete sich in Irland die Nachricht, ein einheimischer Fußballer sei zu Weihnachten nachträglich besonders reich beschenkt worden. So habe der Verteidiger des englischen Zweitligisten Preston North End eine Million Euro in der irischen Weihnachtslotterie gewonnen.

»Wir haben am Montag gegen Middlesbrough gespielt, und ich habe überhaupt nicht mehr an die Verlosung gedacht«, sagte der Gewinner. Erst dank einer Erinnerung seiner Mutter, die mitbekommen hatte, dass das Gewinnerlos in ihrer Heimatstadt verkauft wurde, schaute er nochmal auf seine Zahlen. Was mal wieder beweist, dass man nicht nur bei der Wahl seiner Klamotten (selbst wenn man sich sehr sicher ist, warm genug angezogen zu sein) stets auf die eigene Mutter verlassen sollte. Denn natürlich hatte Frau O´Connor den richtigen Riecher. Ihr Sohn überprüfte die Zahlen und räumte ab.

»Ich wünsche dir viel Glück«

Doch nicht nur der Mutter des ehemaligen irischen U21-Spielers gebührt Ruhm und Ehre, nein, die O'Connors scheinen im Gesamtpaket eine intakte Familie zu sein. Denn das Ticket für die Verlosung hatte Kevin O'Connor, natürlich, von seinem Onkel geschenkt bekommen. Die Irish Times berichtet, sein Onkel habe dem Fußballer das Ticket mit den Worten »Ich wünsche Dir viel Glück« überreicht. Was im Nachhinein ziemlich clever klingt.

Schon gestern holte sich der 22-jährige O'Connor seine Gewinnsumme in Dublin ab, anschließend wurde mit Familie und Freunden gefeiert. Wie wild, ist bisher nicht klar, allerdings liegt die Vermutung nahe, dass O'Connor, wie es sich für einen Leistungssportler gehört, nach einem halben Radler um 21:30 Uhr ins Bett gegangen ist. Schließlich will er seinen Job nicht kündigen. Im Gegenteil, schon heute will er auf den Trainingsplatz von seiner Mannschaft, Preston North End, zurückkehren. Wir würden uns wünschen, dass seine Mutter ihn zum Training fährt. 

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