Wie Bruno Labbadia den VfL Wolfsburg retten will

Bloß nicht an den HSV denken

Am Tag des DFB-Pokalfinales in Berlin, das Bayer mit 0:1 gegen den SV Werder - Torschütze Mesut Özil - verlor, erschien ein Interview Labbadias mit der »Süddeutschen Zeitung«. Der Trainer klagte über die fehlende Zusammenarbeit mit Präsident Wolfgang Holzhäuser. Sportdirektor Rudolf Völler war sauer, etliche Spieler auch. Der Zeitpunkt, an dem das Interview erschien, war denkbar ungünstig. Für den Zeitpunkt ist die »SZ« verantwortlich, für den Inhalt Labbadia. Final-Niederlage und Interview führten dazu, dass Labbadia die Freigabe bekam und zum HSV wechseln konnte. Nachfolger bei Bayer wurde - Jupp Heynckes.

Nun also, zusammen mit Eddy Sözer, seinem Assistenten, eine Mannschaft auf dem 14. Tabellenplatz, mit einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz, und sieben Punkten auf den HSV, den Vorletzten der Tabelle. Labbadia weiß, dass es, wenn seine Spieler so denken, schief geht.