Wen Youtube gewählt hätte

Mann des Jahres: Quaresma!

Lionel Messi hat die Wahl zu »Europas Fußballer des Jahres« gewonnen. Hätte die »Generation Youtube« den Titel vergeben, wären wohl auch andere Zauberfüße in die engere Auswahl gekommen. Wir haben ein paar Vorschläge. Wen Youtube gewählt hätteimago images
Taktik? Wer braucht die denn? Dass Fußball wirklich mehr ist als die bloße Aneinanderreihung von Übersteigern und Lupfern, ist jüngeren Generationen kaum noch zu vermittlen. In den zahlreichen Videoclipportalen häufen sich deswegen die Zusammenschnitte der spektakulärsten Dribbler der Welt. Hätte die als »Generation Youtube« abgestempelte Jugend den besten Fußballer Europas gewählt, wäre vermutlich ein etwas anderes Ergebnis herausgekommen. Zugegeben, auch wir können beim Anblick der Bilder lediglich mit der wässrigen Zunge schnalzen. Hier also unsere Vorschläge für die Sieger der etwas anderen Wahl zu »Europas Fußballer des Jahres«:

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1. Ricardo Quaresma
Ricardo Quaresma könnte durchaus als eineiiger Zwilling des Sonnenbank-Dribblers Cristiano Ronaldo durchgehen. Mit seinen ausgiebigen Streicheleinheiten für das Spielgerät sorgt Quaresma in der Vergangenheit des Öfteren für anmutiges Raunen auf den Rängen. Leider ist es in dieser Saison etwas ruhiger um den Meister aller Außenristpässe geworden:





2. Sergio »Kun« Agüero
Der Schwiegersohn von Maradona wurde lange Zeit als dessen Nachfolger gehandelt. Derzeit versauert der bei Atletico Madrid im Niemandsland der Primera Division:




3. Diego
Der Ex-Bremer schlug bei Juve ein wie ein Komet. Kein Wunder, verleihen seine Dribblings der schnöden Seria A doch wenigsten ein wenig den Glanz vergangener Zeiten:




4. Yoann Gourcuff
Was der Franzose alles kann, mussten zuletzt auch die Bayern schmerzlich eingestehen. Der Ball scheint phasenweise an Gourcuffs Fuß wie Wachs zu zerschmelzen. Vergleiche mit Zinédine Zidane liegen deswegen durchaus nahe:



5. Andrei Arshavin
Dass Arshavin sich mit Russland nicht für die kommende Weltmeisterschaft qualifizieren konnte, ist vor allem ein Verlust für die Zuschauer. So bleibt es dem kleinen Russen vorbehalten, als Spielmacher von Arsenal die Premier League in Verzückung zu versetzen:

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