Welche Spieler aus der B-Elf zur WM fahren müssen

Vier Tickets für Russland

Nach dem Confed Cup ist vor der Weltmeisterschaft. Diese vier Confed-Cup-Gewinner sollte Joachim Löw auf jeden Fall auf seiner Liste markieren.

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Als Joachim Löw seine B-Elf für den Confed Cup nominierte, gähnte Deutschland. Eine B-Elf für ein B-Turnier – wen interessieren die schon? Nun hat die deutsche Mannschaft aus Jungspunden und Spätzündern den Confed Cup gewonnen und halb Deutschland hat sich in das Team verliebt. Bleibt nur eine Frage: Welche Confed-Cup-Sieger dürfen auch im kommenden Jahr wieder nach Russland reisen? 11FREUNDE stellt anhand der Confed-Cup-Leistungen die vier heißesten Kandidaten vor.

(Achtung, liebe Universalgelehrte der Kommentarspalten! Bevor ihr euch fragt, wieso euer Lieblingsspieler nicht erwähnt wird: Jonas Hector, Joshua Kimmich und Julian Draxler sind nicht zugelassen, schließlich waren sie schon bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr Stammspieler. Und wer nun zweiter, dritter oder siebenundzwanzigster Torwart hinter Manuel Neuer wird, interessiert uns nicht die Bohne. Bei allen anderen Spielern ist es euch natürlich freigestellt, wie immer den »scheiss studenten« der 11FREUNDE so richtig die Meinung zu geigen.)

Leon Goretzka
Der erste Kandidat ist ein No-Brainer: Leon Goretzka war der herausragende Spieler dieses Turniers. Dass er als zentraler Mittelfeldspieler drei Treffer erzielte, zeigt seinen besonderen Wert für die Mannschaft. Er ist ein »box to box player«, wie es die Engländer zu sagen pflegen, ein Spieler, der von Strafraum zu Strafraum hetzt.

Was Goretzka so einzigartig macht, ist seine Kombination aus Raumfindung, Dynamik und Laufstärke. Goretzka sieht offene Räume schon über große Entfernungen, er läuft sie im Vollsprint an und ist sich nicht zu schade, dreißig, vierzig Meter zurückzulegen, immer und immer wieder, bis er den Ball erhält. Goretzka hat das Timing und die technische Klasse, aus dem zentralen Mittelfeld heraus das Spiel einzuleiten und abzuschließen.

Das könnte 2018 besonders wichtig werden. Sami Khedira, der Spieler, der in der Vergangenheit diese Rolle eingenommen hat, verliert mit dem Alter an Dynamik. Bei Juventus Turin übernimmt er längst eine tiefere, spielgestaltendere Rolle. Goretzka dürfte in der Nationalmannschaft nicht Khediras Antagonist, sondern sein logischer Nachfolger sein, wenn er das Niveau hält.

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