Was Ronaldo in Valladolid will

Ein Käfig und goldene Trikots

In der 17-jährigen Präsidentschaft von Suárez stieg der Verein drei Mal ab und drei Mal auf. Zuletzt stand Valladolid in den Schlagzeilen, weil bei der 0:1-Heimniederlage gegen den FC Barcelona der Rasen so schlecht war, dass die Liga ein Disziplinarverfahren gegen den Verein einleitete. Unter Ronaldo soll natürlich alles besser werden. Doch wie genau »Il Fenomeno« den Klub umgestalten möchte, ist noch nicht klar. Ansatzpunkte gibt es genug.

Sobald der Rasen im Nuevo Estadio Municipal José Zorrilla ausgetauscht ist, könnte man sich auch gleich mit dem Dach beschäftigen: Ronaldo hat aus seiner aktiven Zeit noch gute Beziehungen zu Nike. Die Firma würde sicher einen Umbau des Stadions zu einem Käfig bezahlen, inklusive Eric Cantona, der von oben den Ball einwirft und mit knackigen Einzeilern die Partie kommentiert.

Ronaldo noch einmal ganz in Gold

Die Spieler, derzeit noch in die etwas aus der Mode gekommene Farben Flieder und Weiß gehüllt, könnten von nun an mit Trikots in glänzendem Gold auflaufen, was nicht nur Sponsoren anlockt, sondern auch die Minderwertigkeitskomplexe der Spieler egalisiert, wenn Real oder Barca zu Gast sind. Und wir können nur hoffen, dass sich alle Spieler ein Vorbild an Ronaldos Frisur von der Weltmeisterschaft 2002 nehmen müssen: Haare ab, nur ein elegantes Dreieck über der Stirn.

Noch ist nicht klar, ob der Brasilianer tatsächlich den Zuschlag erhält. Seit CR7 nach Italien gewechselt ist, würde LaLiga auf jeden Fall ein Ronaldo wieder sehr gut zu Gesicht stehen. Und wer weiß, falls Valladolid mal wieder im Abstiegskampf steckt, könnte »Il Fenomeno« auch nochmal selbst das goldene Trikot anziehen. Die paar Kilo mehr auf den Rippen werden ihn doch nicht groß einschränken.