Was geht für Hertha BSC, Mitchell Weiser?

»Wir müssen nicht mit Hertha in die Champions League«

Mitchell Weiser will mit Hertha hoch hinaus. Dabei helfen soll ihm ein einfacher Ernährungstrick.

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Herr Weiser, in Berlin ist gerade Fashion Week, Sie gelten als durchaus modebegeistert. Haben Sie sich schon was angeschaut?
In den letzten beiden Jahren habe ich das gemacht. Wenn ich noch etwas Cooles entdecke, gehe ich da vielleicht hin. Ich weiß aber nicht, ob ich noch was finde. Und zeitlich wird es auch eng. Wir haben ja am Freitag das Spiel gegen Dortmund.

Was fasziniert Sie an der Modebranche?
Das ist eine eigene Welt mit ganz eigenen Leuten.

Leipzig oder Dortmund können damit nicht aufwarten.
Das stimmt. So etwas findet ja nur in richtigen Großstädten statt (lacht).

In der Vergangenheit sind Sie mit Leipzig und Dortmund in Verbindung gebracht worden. Welche Rolle spielen diese weichen Faktoren bei der Wahl Ihres Arbeitsplatzes?
Bei mir hat das bisher immer eine Rolle gespielt. So etwas wie Kaiserslautern ..

... wo Sie ein halbes Jahr gespielt haben ...
... würde ich auf keinen Fall mehr machen. Bei allem Respekt vor Kaiserslautern: Da würde mir zu viel fehlen am Leben in einer Großstadt. Aber derzeit beschäftige ich mich damit eh nicht. Was Besseres als Berlin ist schwer zu finden in Deutschland. Ich bin happy hier und habe nichts zu bemängeln.

Können Sie die Vorzüge und die Möglichkeiten einer Metropole als Profifußballer denn überhaupt genießen?
Es geht eigentlich. Es gibt ja auch Tage, an denen wir nur vormittags trainieren. Da kann man schon etwas von der Stadt mitkriegen. Das Besondere an Berlin ist das ganz unterschiedliche Flair, das sich von Bezirk zu Bezirk ändert. Das fasziniert mich. Inzwischen habe ich auch schon die meisten Ecken der Stadt gesehen.