Was aus den 50 aufregendsten Talenten von vor zehn Jahren wurde

Nummer 13 -25

13. Franco di Santo (ARG): Damals Audax Italiano (Chile)/Jetzt Schalke 04 (Deutschland)

Dass der Mann auf dieser Liste stand, schockiert uns ein bisschen. Andererseits würde es passen, wenn er nach der Station auf Schalke doch noch zum Weltstar reift (siehe Plätze 37 und 45).

14. Macauley Chrisantus (NIG): Damals Abuja FC (Nigeria)/Jetzt PAS Lamia (Griechenland)
Startete seine Profikarriere beim HSV. Dafür hat der Stürmer wohl das Maximum rausgeholt.

15. Karim Benzema (FRA): Damals Olympique Lyon (Frankreich)/Jetzt Real Madrid (Spanien)

Wäre er nicht über diverse, ziemlich komische Skandale gestolpert, der Mann gälte wohl längst als einer der ganz Großen der französischen Fußballgeschichte. So ist er immerhin seit Jahren eine tragende Säule in Madrid.

16. Dumitru Copil (ROM): Damals Heart of Midlothian (Schottland)/Jetzt Soimii Lipova (Rumänien)
Entdeckt wurde er in einem Armenviertel an der rumänisch-ungarischen Grenze, nach dem Wechsel auf die Insel schrieben schottische Zeitungen schnell von einem Wunderkind. Allerdings ist er längst zurück in Rumänien, der Durchbruch blieb aus.

17. Fabio (BRA): Damals Manchester United (England)/ Jetzt Middlesbrough (England, 2. Liga)
Versuchte es lange als Linksverteidiger bei Manchester, aber Patrice Evra wollte einfach nicht schlechter werden. Oder Fabio nicht wirklich besser? Wir wissen es nicht genau. In der zweiten englischen Liga hat er dafür sein Glück gefunden, und spätestens seitdem Pierre-Michel Lasogga in Leeds spielt, wissen wir: Das ist auch toll.

18. Kermit Erasmus (RSA): Damals SuperSport United (Südafrika)/Jetzt Stade Rennes (Frankreich)
Hätten wir vor zehn Jahren gewusst, dass es ein vielversprechendes Talent mit dem Namen Kermit Erasmus gibt, wäre die Suche nach dem passenden Flock ein Leichtes gewesen. Aber hinterher ist man ja immer schlauer, was uns Kermit Erasmus sicher bestätigen würde. Der Stürmer ging nämlich nach seiner einzigen wirklich starken Saison in Europa (2009 machte er 11 Hütten für Excelsior Rotterdam in der zweiten niederländischen Liga) zurück nach Südafrika, wo seine Karriere versandete. Versucht es seit zwei Jahren nochmal in Frankreich. Die Betonung liegt dabei auf versucht.

19. Fabio Coentrao (POR): Damals Benfica Lissabon (Portugal)/Jetzt Sporting Lissabon (Portugal)

Erinnert uns irgendwie immer ein bisschen an einen schlampig zurecht gemachten Indianer, legte aber trotzdem oder vielleicht grade deswegen eine große Karriere hin und spielte lange Jahre für Real Madrid. Dort zwar hinter Marcelo meist nur die zweite Geige, dafür heimste er Titel um Titel ein. Einziger Wermutstropfen: Den EM-Triumpf 2016 seiner Portugiesen verpasste er verletzt.

20. Marouane Fellaini (BEL): Damals Standard Lüttich (Belgien)/Jetzt Manchester United (England)
Wurde zum berüchtigsten Lockenkopf Europas. Was man ja auch erstmal schaffen muss.


Bild: @fellaini bei twitter.com

21. Guilherme (BRA): Damals Cruzeiro Esporte (Brasilien)/Jetzt Atletico Paranaense (Brasilien)

Verließ die Heimat nach 18 Toren in einer Saison für Cruzeiro schon mit 19 Jahren und ging in die Ukraine zu Dynamo Kiev. Von der Entscheidung erholt er sich noch immer. 11FREUNDE-Fazit: Da war mehr drin.

22. Damian Ismodes (PER): Damals Club Sporting Cristal Lima (Peru)/Jetzt Deportivo Municipal (Peru)

Auch Ismodes ging als junger Kerl nach Europa, bei Racing Santander und in Eibar erging es ihm aber wie einem blinden Imker: Er sah so gar keinen Stich. Auch wegen diverser Verletzungen wurde es nichts mit der ganz großen Karriere für den Zehner. Sitzt jetzt in Peru auf der Bank. Gibt trotzdem Schlimmeres.

23. Lorenzo de Silvestri (ITA): Damals Lazio Rom (Italien)/Jetzt FC Turin (Italien)
Längst gestandener Serie-A-Verteidiger, vertraut außerdem auf einen Berater mit dem wunderschönen Namen Berti. Glückwunsch zu beidem.

24. Nour Hadhria (TUN): Damals Club Africain (Tunesien)/Jetzt CA Bizertin (Tunesien)

Landete bei der U17-WM 2007 in der Elf des Turniers und deswegen auch auf dem Zettel vieler Topklubs. Verließ seine Heimat allerdings nie und hatte nur ein wirklich gutes Jahr als Profi (24 Scorerpunkte 2012). Seitdem läuft der Offensivmann, der immer noch erst 27 Jahre alt ist, seiner Form hinterher.

25. Rabiu Ibrahim (NGA): Damals Sporting Lissabon (Portugal)/ Jetzt Slovan Bratislava (Slowakei)

Sporting Lissabon, PSV Eindhoven, Celtic Glasgow, KAA Gent: Der Lebenslauf von Ibrahim liest sich gut. Allerdings war er bei all seinen namhaften Stationen bestenfalls Ergänzungsspieler. Trotzdem wurde er in diesem Sommer zum Rekordtransfer in der Slowakei und wechselte für eine Million Euro nach Bratislava. Sympathische Summe für eine Rekordsumme.