Warum ManCity gegen Tottenham so toll war (oder auch nicht)

Ihr seid‘s alle perfekt, ich bin es nicht

Keine Frage, Es machte Spaß, immer mal wieder hinzuschauen. Irgendwer konterte, dribbelte, schoss gerade wieder aufs Tor. Oder drückte wie Fernando Llorente den Ball mit der Hüfte über die Linie. Ein Tor, das Schiedsrichter Cakir per VAR wegen Handspiels überprüfte, nur um das Tor mit einer Geste zu gestatten, als wolle er sagen: Ihr seid‘s alle perfekt, ich bin es nicht. Keine Ahnung, ob Hand, dann zählt‘s halt.

Seltsame Glechgültigkeit

Und als mein Boden längst glänzte und ein wenig nach Lavendel roch, kam diese sich vereinigte, brillante Masse zum Höhepunkt. 5:3 für City! Ein Jubel, der einem Orkan gleichkam, bis Cakir diesmal auf Abseits entschied. Dann Handspiel, doch nicht, Entscheidung, noch nicht, Abpfiff, endlich. Was für ein Spiel!

Es war fantastisch. Ein unglaublicher Clash zweier Milliardentruppen. Am Ende gewannen die einen, die anderen kamen weiter. Es hätte genauso gut andersrum ausgehen können. Doch ich verfolgte das Ergebnis, den Jubel, die Konsequenz mit seltsamer Gleichgültigkeit.

Bis die Zeit abgelaufen ist

In naher Zukunft soll es ja mehr dieser Spiele geben. Zwischen Supermannschaften in einer Super Liga, die sich in ihrer gemeinsamen Übermacht gegenseitig so oft auf die Schnauze hauen, bis einer liegenbleibt. Oder die Zeit eben abgelaufen ist. Sollen sie ruhig machen, diese Super League. Nicht, dass es mich interessieren würde, aber schön anzusehen ist es ja.