Warum heute niemand Fußball schauen sollte

Zeit für Taten

Es reicht. Und man muss ja nicht einmal leicht reden haben, man kann selbst als jemand, der vom System profitiert, fordern: Bundesliga, das ist Samstag, 15.30 Uhr. So wie Lars Stindl (Hier geht's zum Interview >>>). Und warum auch nicht? Dann rennen die anderen Ligen eben davon, finanziell. Vielleicht aber auch nicht, denn Exklusivität hat oft genug auch seinen Preis. Und wenn es doch stimmt, und andere Ligen deshalb auch sportlich dauerhaft enteilen? Na und?! Sind Fans aus Glasgow, Kopenhagen, Sofia oder Budapest wirklich so viel unglücklicher, nur weil ihre Mannschaften keine Chance auf einen internationalen Titel haben? 

Im Gegenzug müssten Auswärtsfahrer keine Urlaubstage mehr nehmen, um ihre Mannschaft im Bundesliga-Alltag zu unterstützen. Im Gegenzug könnten die Amateurvereine um die Ecke ihren sonntäglichen Fußball als Alleinstellungsmerkmal nutzen. Im Gegenzug bekämen all die wunderbaren Alternativen zum Fußball, der natürlich das wunderbarste auf der Welt ist, aber eben doch niemals alles, endlich angemessen Raum. Was ist mehr wert? Geld oder Glück? Und kann man auf Dauer überhaupt Geld verdienen, ohne dass der »Kunde« glücklich ist?

#KeinMontagsspiel — und davon erzählen


Denn eigentlich sollten wir uns doch freuen. Der Fußball bezahlt schließlich auch unsere Gehälter bei 11FREUNDE. Ein Wochentag mehr Fußball bedeutet einen Wochentag mehr Inhalt, bedeutet mehr Aufmerksamkeit, bedeutet mehr Geld. Und wieder: Na und?! Und wieder: Macht das noch Spaß?

Nein, wir machen den Quatsch nicht mit. Daher: #KeinMontagsspiel. Stattdessen Darts spielen, ins Kino gehen, knutschen, selbst kicken, den Gedanken nachhängen, mit anderen abhängen oder einfach mal was lesen. Und davon erzählen. Damit die, die sich den Quatsch ausgedacht haben, damit allein bleiben. Und ganz eindeutig wissen, weshalb.