Warum Halbzeitshows Mist sind

Was der DFB von Helene Fischer lernen kann

Kein Mensch braucht eine Show vor, nach oder während des Spiels. Kein Mensch braucht den Anblick von zur Staffage in Fantasie-Kleidern degradierten, jungen Frauen, die in schwarz, rot, gold über den Rasen tanzen, um irgendetwas zu tun, und wenn es »gut aussehen« ist. Kein Mensch braucht Helene Fischer. Nicht in der Halbzeitpause eines Pokalfinales. 

Eine wie Helene Fischer könnte der DFB gut gebrauchen

Ganz abgesehen davon, dass es neben der gefühlten auch eine ganz rationale Wahrheit gibt: Helene Fischer singt so ein »Medley aus zwei Hits«, wie es vorab hieß, sicher nicht zum Selbstkostenpreis. Warum auch? Und ohne darüber zu spekulieren, was acht Minuten Helene Fischer nun genau kosten, ist eines ganz sicher gewiss: Jeder einzelne Cent dieser Gage wäre im Amateur- und Breitensport besser aufgehoben.

Die Gescholtene »Künstlerin« beendete ihren Spießrutenlauf von Auftritt übrigens trotz der ohrenbetäubenden Pfiffe mit den Worten »Danke, Berlin«. Sie ist eben ein Profi durch und durch. Eine, die ihren Job macht. So eine wie sie könnte der DFB gut gebrauchen. Nur eben nicht als Halbzeitshow.