Warum Fatih Terim ein Restaurant verwüstete

Der Imperator schlägt zu

Fatih Terim witterte Gefahr für das Restaurant seines Schwiegersohnes. Drum fuhr er an die türkische Westküste und ließ Taten sprechen. 

imago

Stellt euch folgendes vor: Joachim Löws Schwiegersohn eröffnet ein Café in Freiburg. Zum Unmut aller Beteiligten macht direkt nebenan ein weiteres Café auf. Konkurrenz, eventuell weniger Einnahmen, schlecht. Also: erst einmal kräftig drohen und im Anschluss den Laden kurz und klein schlagen.

Was wie ein absurder Montags-Witz des Gute-Laune-Büro-Bären klingt, ist in der Türkei tatsächlich passiert. In Alacati, einer traumhaften Küstenstadt in der Nähe von Izmir, befindet sich das Beeves Steakhouse. Es gehört Ahmet Baran Cetin, dem Schwiegersohn des türkischen Nationaltrainers Fatih Terim.  

Nationaltrainer kämpft mit Ex-Präsident

Das Problem: neben dem Steakhouse hat sich eben auch das Köfte-Restaurant von Selahattin Aydoğdu niedergelassen. Dieser war früher sogar selbst im Fußball als Präsident des türkischen Erstligisten Adana Demirspor tätig.

Trotz mehrfacher Drohung im Vorfeld wollte sich Aydoğdu mit seinem Laden nicht verdrängen lassen. Nachdem Terim ihn am späten Freitagabend stark alkoholisiert anrief und nicht die gewünschte Reaktion erhielt, machte er sich mit seinen Bodyguards auf den rund 300 Kilometer weiten Weg aus der Stadt Bodrum an die westliche Küste.

Übereinstimmenden türkischen Medienberichten zur Folge kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen Terims Leuten und dem Besitzer des Lokals sowie dessen Angestellten. Terims Bodyguards sollen das gesamte Restaurant verwüstet haben, der Besitzer und seine Mitarbeiter seien verprügelt und danach ins Krankenhaus eingeliefert worden. Laut dem Journalisten Ibrahim Evril Ayral seien Fäuste und Stühle geflogen. Den Berichten zu Folge habe auch Terim bei der Schlägerei ausgteilt. 

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