Vor zehn Jahren: Der Abstieg des KSC

Zu früh gejubelt

Samstag sehen sich Karlsruhe und Stuttgart wieder. Erinnerungen werden wach, die der KSC lieber schlafen lassen würde: 1998 glaubte man nach einem 4:2 gegen den VfB, den Klassenerhalt sicher zu haben. Doch dann kam Hansa. Imago Eine Viertelstunde war gespielt, da war Stuttgarts Stürmer Fredi Bobic eliminiert. Nach einem Zweikampf mit dem ehemaligen VfB-Spieler Guido Buchwald musste Bobic ausgewechselt werden, und auch sonst lief es gut für den KSC am 33. Spieltag der Saison 1997/98: Selbst Verteidiger Gunther Metz schoss ein Tor, und am Ende eines Derbys, in dem die „Luft knisterte“, wie Buchwald sagte, hieß es 4:2 für den KSC. Karlsruhe setzte sich drei Punkte von den Abstiegsplätzen ab und sah sich als inoffiziellen Meister in der Region und auf der sicheren Seite.

[ad]

Doch der Jubel kam zu früh. Am letzten Spieltag verlor der KSC 2:4 in Rostock und stieg wegen des schlechteren Torverhältnisses gegenüber Mönchengladbach ab. Stuttgart kam in den Uefa-Cup. So wie dieses Jahr vielleicht der KSC.