Unsere Zweitliga-Prognose: Die Aufsteiger

Karlsruher SC

Platz 2: Karlsruher SC

Saisonverlauf:

»Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte«, hatte Manager Jens Todt nach dem in der Verlängerung verlorenen Relegationsspiel gegen den HSV in die Mikrofone geblafft. Doch der denkbar knapp verpasste Aufstieg beflügelt den KSC in der Folgesaison. Die Mannschaft bleibt im Kern dieselbe, und sie hat noch eine Aufgabe zu erfüllen. Nach einem etwas holprigen Start schafft Trainer Markus Kauczinski es, die ohnehin schon starke Defensive zu einem Bollwerk zu machen. Vorne reichen die Tore des erneut hervorstechenden Rouwen Hennings und des Neuzugangs Erwin Hoffer aus, sodass Jens Todt am Saisonende weder weniger essen noch mehr kotzen muss. Sondern ohne den Umweg Relegation aufsteigen kann.

Schlüsselfigur:

Dirk Orlishausen. »Lebbe geht weiter« steht im Twitterprofil des Kapitäns und Torwarts der Karlsruher. Und zwar in der ersten Liga. Dazu trägt Orlishausen 2015/2016  mit den wenigsten Gegentoren der gesamten Liga bei.

Aufreger der Saison:

Markus Kauczinski bekommt Mitte der Hinrunde ein Angebot vom HSV.

Saisonfazit aus Fansicht:

Gibt es eine besseren Grund, die größte Aufstiegsparty der Vereinsgeschichte zu feiern als diese Dramatik des Vorjahres?