Trainingslager-Check: Was in der Vorbereitung alles schief lief

Teambuilding & Urlaub

Cleverster Urlauber: Walace
Der feuchte Traum jedes Klischee-Brasilianers: eine grade mal einwöchige Winter-Vorbereitung. Was hätten all die Ailtons, Marcelinhos und Lincolns für einen derart kurzen Zeitraum der Pein wohl gegeben? Wer weiß das schon. Was wir dafür wissen: Hamburgs Walace hat die kurze Zeit optimal genutzt - und einfach weiter Urlaub gemacht. Weswegen er erst am vierten von möglichen sieben Trainingslager-Tagen zur Mannschaft stieß und jetzt wahrscheinlich fit ist wie die Hoeneß-Brüder nach einem Wochenende voller Würstchen-Tastings. Aber, kein Problem: Damit landet er im internen HSV-Ranking trotzdem im sicheren Mittelfeld.

Gelungenstes Teambuilding: Borussia Dortmund
Trainingslager haben ja immer auch den Meta-Zweck, eine 25-köpfigen Gruppe sehr reicher Individualisten in einen verschworenen Haufen zu verwandeln. Im Idealfall steht am Ende also der eine für den anderen ein, Fehler des Kollegen werden ausgebügelt und irgendwann definiert sich das Team nicht mehr über die vorhandenen Unterschiede, sondern über die Gemeinsamkeiten. Doof nur, wenn wie in Dortmund die größte Gemeinsamkeit zum Abschluss des Trainingslagers ist, dass die halbe Mannschaft mit Magen-Darm-Infekt flachliegt. Andererseits: Was schweißt enger zusammen, als dem Kollegen beim Kotzen die Haare zu halten? Richtig: Höchstens ein sehr gutes Schweißgerät. Zum Beispiel das Kombi-Schweißgerät S-MIGMA-155 von Stamos Germany. Für das wir zufälligerweise offiziell lizensierte Zweitverkäufer sind. Anfragen bitte an: nieohnelötunterlage@saferschweißen.de


Bester Trainerleistung: Lars Voßler
Autopannen sind immer dann besonders ätzend, wenn man das Auto nutzt, um rechtzeitig bei einem Termin zu erscheinen. Das gilt im Allgemeinen auch für spanische Schiedsrichter, die Vorbereitungsspiele deutscher Bundesligamannschaften pfeifen sollen und im Speziellen für die drei Unparteiischen, die vor ein paar Tagen eigentlich den Vorbereitungs-Kick zwischen dem SC Freiburg und dem 1. FC Kaiserslautern hätten schiedsrichten sollen. Doch ihr Auto blieb liegen und die beiden Mannschaften hatten ein Problem. Wäre da nicht Lars Voßler gewesen, der Co-Trainer des SC Freiburg. Der fasste sich heldenhaft ein Herz, schnappte sich eine Pfeife und zwei Assistenten (FCK-Ersatzkeeper Lennart Grimm und den Freiburger Trainer-Azubi Ersan Parlatan) und brachte das Spiel als Instant-Unparteiischer (vielleicht?) fehlerfrei über die Bühne. Rührend: Christian Streich, der zufälligerweise wusste, wo Voßlers Auto stand, hatte dieses nach dem Spiel spontan aufgetankt!