So hätte die ominöse Fifa-Gala 2006 ausgesehen

Die größte Show aller Zeiten

Wie hätte die riesige Fifa-Gala, an deren Finanzierung sich gerade die Geister scheiden, eigentlich aussehen sollen? Unser Autor hatte damals eine Karte. Er verpasste eine groteske Mega-Show.

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Während alle Welt rätselt, was es mit dem 6,7 Millionen-Transfer des DFB an die Fifa für die ausgefallene WM-Eröffnungsshow auf sich hat, ist eine andere Frage bisher nicht beleuchtet worden: Was sollte das eigentlich für eine Supermegahammershow, die angeblich größte in der Geschichte des Fußballs, sein? Hier die Antwort.

Es hätte die größte Show der Fußball-Geschichte werden sollen

6,7 Millionen lautet die mysteriöse Zahl, die als bilanztechnischer Auslöser für den Sommermärchen-Skandal gilt. Soviel Euro hat der DFB angeblich als Zuschuss für die Organisation der Fifa-WM-Eröffnungsgala 2006 an den Weltverband überwiesen. Der fungierte nämlich als Veranstalter für die Show im Berliner Olympiastadion, die dann allerdings nicht stattfand. Das Geld soll trotzdem nicht zurück geflossen, sondern einem wohltätigen Zweck der anrüchigen Art gedient haben: als persönliche Wohltat für vier asiatische Fifa-Mitglieder, die  laut »Spiegel«-Bericht bei der Vergabe der WM 2006 pro Deutschland gestimmt hatten.

Während alle Welt wissen will, was es mit diesem Geldtransfer konkret auf sich hat, ist eine andere Frage bisher nicht beleuchtet worden: Was sollte das eigentlich für eine Supermegahammershow, die größte in der Geschichte des Fußballs, sein, die für zig Millionen geplant war?

Eine »Weltpremiere« im Olympiastadion

Auf jeden Fall eine Riesennummer, wie die Fifa in einer Presseerklärung ein halbes Jahr vor dem Event angekündigt hatte. Die »Fifa World Cup Gala« im Berliner Olympiastadion am 7. Juni 2006 würde eine »Weltpremiere in der internationalen Fußballgeschichte« geben, die »die Massen begeistern« würde.