So gewann der HSV gegen Gladbach

Gladbachs lange Fehlerkette

Gladbach hingegen machte so ziemlich alle Fehler, die man gegen den HSV nicht machen sollte. Sie lösten jede Situation spielerisch, selbst wenn der HSV mit fünf Mann störte. Defensiv wiederum sicherten sie die letzte Linie nicht clever genug ab. Gladbachs Innenverteidiger rückten häufig heraus, erwischten aber einen schwachen Tag. So unterliefen sie manches Mal die langen Bälle des Hamburger SV. So gesehen beim Gegentreffer zum 1:2 in der 41. Minute.

Der Wehrmutstropfen im Spiel des HSV

Gegen die Borussia zeigte die brachiale Spielweise der Hamburger ihre volle Wirkungskraft. Einziger Wermutstropfen aus Sicht des HSV: dass es nicht gelang die klare 3:1-Führung zu verwalten. Es fehlt ein gutes Ballbesitzspiel oder eine bessere Raumbesetzung bei Kontern, um die Lücken eines anstürmenden Gegners ausnutzen zu können. Am Ende ging es trotz Gladbacher Schlussoffensive gut, der Hamburger SV gewann mit 3:2.



Das Problem der Hamburger ist: Ihr Spielaufbau ist nicht gefestigt genug, um Spiele dominieren zu können. Das könnte in den direkten Duellen gegen andere Abstiegskandidaten noch zu Schwierigkeiten führen. Dennoch: Nach einem Überlebenskampf bis zur letzten Minute sieht es für den HSV derzeit nicht aus. Es gab in der jüngeren Vergangenheit schon schlechtere Aussichten für HSV-Fans.