Sechs steile Thesen zum Bundesligastart

Alles wird anders dieses Mal

Eintracht Frankfurt steigt nicht ab

Eintracht Frankfurt erlebt die schlechteste Hinrunde der Vereinsgeschichte. Nur einen Punkt (gegen RB) aus 17 Spielen. Im Winter verpflichtet Fredi Bobic dann den entlassenen Kovac, reaktiviert Alex Meier und kauft Kevin-Prince Boateng. In einer packenden Rückrunde holt die Eintracht 29 Punkte und schafft die Rettung in der Relegation. Zwei Unentschieden reichen gegen die Hamburger und dank der Auswärtstorregel hält die Eintracht die Klasse. Der HSV muss ein weiteres Jahr zweite Liga spielen.

Benjamin Pavard wird im Winter zum teuersten Bundesliga-Transfer

Der VfB Stuttgart wird Herbstmeister. Mit zwei Punkten Vorsprung vor den Bayern, Hoffenheim und Dortmund. Weltmeister Benjamin Pavard und Trainer Taifun Korkut führen den Klub von Sieg zu Sieg. Nach 17 Spieltagen hat Pavard bereits vier Tore und 16 Vorlagen auf dem Konto und wird von sämtlichen europäischen Vereinen gejagt. Dabei sticht ein Verein alle anderen aus. Statt zu Bayern, Real oder PSG entscheidet sich Pavard für Chrystal Palace. »Ich habe schon in meiner Kindheit in Max Meyer-Bettwäsche geschlafen«, gibt er zu. Für 97 Millionen Euro TV-Geld wechselt er in die Premier-League. Uli Hoeneß ist so sauer, dass er aus reiner Gehässigkeit Tayfun Korkut für vier Millionen Euro verpflichtet, damit Jupp Heynckes einen jungen dynamischen Assistenztrainer hat.

Hendrik Weydandt wird Nationalspieler

Da staunt Niclas Füllkrug nicht schlecht. Zwar verliert Hannover 96 das zweite Saisonspiel gegen Dortmund mit 3:4. Doch wer hätte gedacht, dass der eingewechselte Hendrik Weydandt in der Nachspielzeit einen Hattrick macht. Im nächsten Spiel darf er dann von Beginn ran und das wird die gesamte Saison so bleiben. Nationaltrainer Löw, der nach der verpatzen WM einen gänzlich neuen Kader zusammenstellt, glaubt fest an den Emporkömmling, der vor vier Jahren noch Kreisliga spielte. »Er ist die perfekte Mischung aus Sandro Wagner und Mario Gomez«, sagt der Bundestrainer. Nach einem epochalen 7:7 gegen RB Lepizig, bei dem Weydandt acht Tore schießt, ist allen klar. Der Erbe von Miroslav Klose ist endlich gefunden.