Schon bald Realität? Roboter ersetzen Fans

Roboter machen keine Sitzblockade

Diese Fan-Roboter sind tatsächlich in der Lage, zu singen, zu klatschen und bei Bedarf eine Lola zu starten. Etwas enttäuschend: Die Roboter sind weder in der Lage, ungefragt taktische Weisheiten zu verbreiten, sich zu betrinken, in einem Anflug von Nächstenliebe Bier mitzubringen oder in mit einer spontanen Busblockade den Rauswurf des Trainers zu fordern. Dafür können interessierte Fans ihr Konterfei ins gläserne Gesichtsgehäuse des technologisierten Anhangs hochladen. Irgendwie doch ganz schön, dass in der Bundesliga selbst den Leverkusenern und Wolfsburgern regelmäßig die Bude eingerannt wird. Von Fans aus Fleisch und Blut.

Rettung für die Zukunft: Holografie!

Apropos Bundesliga, apropos Hype: Nicht auszuschließen, dass der Bedarf nach Tickets für die Erstligaspiele nach der gewonnenen Weltmeisterschaft noch einmal ansteigt. Das düstere Szenario: Bald schon werden selbst Karten für Spiele zwischen Leverkusen und Wolfsburg weitervererbt und unbezahlbar sein.

Doch auch dafür haben unsere asiatischen Fußballfreunde bereits eine Lösung parat. Im Zuge der (schließlich nicht erfolgreichen) Bewerbung als WM-Gastgeber 2022 präsentierte Japan eine Holografie-Technologie, die es angeblich erlaubt, komplette Spiele in verschiedenen Stadien gleichzeitig zu verfolgen. Das wäre es doch: Fußballhungrige Leverkusener, die das Stadien von Bergisch-Gladbach stürmen, um sich dort den Klassiker gegen die TSG Hoffenheim anzuschauen. Die Zukunft wird ein großer Spaß.