Presseschau, 10.12.2014

Zwayerlei Maß

Zwayerlei Maß. Kleiner Meister. Kramers Kehrtwende. Die Meldungen des Tages in der Presseschau.

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Schiedsrichteraffäre
Zwayerlei Maß
Scheinbar hat der DFB die Schmiergeldaffäre um den früheren Bundesliga-Schiedsrichter Robert Hoyzer doch nicht restlos aufgeklärt. Wie sich herausgestellt hat, ist Felix Zwayer, der im September vom Fußballverband zum Schiedsrichter des Jahres gekürt wurde, ebenfalls für den Empfang von Schmiergeld verurteilt wurden. Zwar klärte der DFB die Angelegenheit intern und maßregelte den 33-Jährigen u.a. für einen Geldempfang von 300€ mit einer mehrmonatigen Sperre, jedoch machte der Verband den Fall nicht publik und gefährdet so nun die Glaubwürdigkeit des mittlerweile gestandenen DFB-Schiris.
zeit.de

Amateurmeisterschaften
Kleiner Meister
»Sport1« will anscheinend die 1998 zuletzt ausgespielte Fußballamateurmeisterschaft wiederbeleben. »Sport1«-Chefredakteur Olaf Schröder sagte hierzu in der »Sport Bild«: »Wir haben eine Idee, die wir mit den Verbänden besprechen: Am Ende dieser oder der nächsten Saison würden wir gerne einen deutschen Amateurmeister unter den Meistern der fünf Staffeln ausspielen lassen.« Der Fernsehsender und Onlineanbieter »Sport1« übertträgt seit zwei Jahren Regionalligaspiele und das offenbar mit Erfolg: »Im Schnitt schalten ein Drittel mehr ein als beim Handball und dreimal so viel wie beim Basketball«, sagte Schröder.
focus.de

Weltmeister zurück nach Leverkusen
Kramers Kehrtwende
Christoph Kramer, der momentan an Borussia Mönchengladbach ausgeliehen ist, will aber der kommenden Saison wieder für seinen Stammverein Bayer Leverkusen auflaufen. Obwohl sich der erst 23-jährige Weltmeister in den vergangenen Monaten vermehrt gegen eine Rückkehr zu Leverkusen ausgesprochen hatte, sagte er nun gegenüber der »Sport Bild«: »Ich werde dort - Stand jetzt - ab Sommer spielen. Und zwar nicht, weil ich muss, sondern weil mich das Konzept total überzeugt hat.« Offiziell läuft der Vertrag des Mittelfeldakteurs noch bis 2017.
handelsblatt.com

Mein erster Stadionbesuch
Ralf Balzis, Fußballgott
Ralf Balzis war ein durchschnittlicher Fußballprofi. Im März 1986 wurde er allerdings zum besten Stürmer der Welt – zumindest für unseren Autor.
11freunde.de

Video des Tages: Ultras Ahlawy
Ägyptische Wende-Choreographie
Mögt ihr Wendejacken so gern wie wir? Dann mögt ihr sicherlich auch Wende-Choreographien! Hier eine besonders schöne von den Ultras des ägyptischen Klubs Ahlawy. Im CAF Confederation-Cup-Finale gegen Séwé Sport präsentierten sie in sieben Sprachen (auch in deutsch) die Botschaft »Fußball für die Fans«.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Die Zwei muss für Gonzalo Higuaín eine besondere Zahl sein: Der Stürmer ist im französischen Brest geboren, aber in Argentinien aufgewachsen und hat deshalb zwei Pässe. 2010 war er während seiner Zeit bei Real Madrid der beste Liga-Torschütze der Primera División, hinter Lionel Messi. Und er wurde dieses Jahr mit Argentinien nur Zweiter, als er im Finale der Weltmeisterschaft 0:1 gegen Deutschland verlor. Insgesamt sechs Jahre spielte der Frauenschwarm für das weiße Ballett, wurde mit Madrid dreimal Meister, zweimal Super-Cup-Sieger und gewann einmal den spanischen Ligapokal. Letztes Jahr wechselte Higuaín für 40 Millionen Euro zum SSC Neapel und unterschrieb dort zunächst einen bis 2018 laufenden Vertrag. Für die Italiener spielte er bislang in genauso vielen Partien wie für die argentinische Nationalmannschaft (46), erzielte in der Serie A aber mit 24 Toren einen Treffer mehr, als für die Albiceleste. Genügend Gründe also, um heute ausgiebig zu feiern! Alles Gute zum 27. Geburtstag!