Ortsbesuch: Meister werden mit dem FC Bayern

»Wir sind sehr zufrieden«

Die Jubelszenen nach Abpfiff zeichnen sich jedoch leider auch durch eben diese Merkmale der Münchner Saison aus: professionell, seriös und eingespielt: Arme werden in den Berliner Nachthimmel gereckt, das Team springt gemeinsam im Kreis, marschiert in die Kurve, »Humba, Humba«. Vielen Dank und auf Wiedersehen. »Ein bisschen länger hätten sie schon mit uns feiern können«, beschweren sich nach dem Spiel zwei Bayernfans die trotz winterlicher Temperaturen in kurzen Lederhosen aus München angereist sind.


Während es aus dem gut gefüllten Münchner Block wieder und wieder »Deutscher Fußballmeister« schallt, machen die Spieler in den Katakomben längst wieder das, was sie am besten können: professionell sein.



Bereitwillig lassen sie sich von Markus Hörwick von Interview zu Interview schieben, auch wenn sich der Redebedarf selbst bei Showtalenten wie Thomas Müller und Dante in Grenzen hält. Wurde ja eigentlich letztes Jahr schon alles erzählt.


Einzig Xherdan Shaqiri, der den Rasen zum wiederholten Male nur beim Aufwärmen zu sehen bekam und mit seiner Situation beim deutschen Meister durchaus unzufrieden sein dürfte, legt einen Interviewmarathon zurück. Selbst dann noch, als die Kollegen Neuer, Schweinsteiger und Co. längst im Kabinengang verschwunden sind.


Zu guter Letzt kommt Pep Guardiola zu Wort. Nachdem er noch auf der Trainerbank die telefonischen Glückwünsche seiner Frau entgegengenommen hat, lobt er bei der Pressekonferenz seine Spieler, den Verein, Uli Hoeneß sowie Jupp Heynckes und bedankt sich artig für die Chance, eine »super, super« Mannschaft trainieren zukönnen.

Nur der Schlussakkord des Spaniers dürfte die Bayern-Konkurrenten auf die nächste Saison hoffen lassen. »Wir sind sehr zufrieden«, fasst er den erfolgreichen Abend zusammen. Wir warten hingegen schon auf die passende Antwort von Matthias Sammer.

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