Neu! Die Peter-Közle-Kolumne

Mein alter Körper

Was macht eigentlich Peter Közle, der gute alte Bundesliga-Rocker? Diese Frage ist endlich geklärt: Er spielt bei Inter Bochum in der Kreisliga – und schreibt nun an dieser Stelle regelmäßig über den Fußballalltag im tiefsten Westen. Imago Am Sonntag musste ich 90 Minuten lang gegen Wilhelmshöhe durchhalten. Eigentlich hatten wir besprochen, dass ich ausgewechselt werde, wenn die Spiele entschieden sind, damit ich meinen alten Körper schonen kann. Doch Wilhelmshöhe hat uns alles abverlangt, das Ergebnis von 3:0 war am Ende auch höher, als es der Spielverlauf aussagt.

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Insgesamt können wir mit unserem Start in die Spielzeit sehr zufrieden sein, auch wenn wir uns noch nicht ausruhen können, da zwei, drei Mannschaften einen ähnlich konstanten Eindruck machen wie wir. Auch mit meinen eigenen Leistungen bin ich bis jetzt einverstanden, schließlich steht bei mir persönlich noch die Null.

Wenn ich als Abwehrchef auf dem Platz stand, haben wir noch keinen Gegentreffer bekommen, so soll es weitergehen. Was den weiteren Saisonverlauf angeht, bin ich sehr optmistisch gestimmt. Wenn sich unser Team noch mehr findet und wir eine noch größere Einheit werden, kann eigentlich nicht viel anbrennen.

Am Montag habe ich mich gespannt vor den Fernseher gesetzt, um mir das Zweitliga-Topspiel zwischen Mönchengladbach und dem 1.FC Köln anzuschauen. Die erste Halbzeit ist so verlaufen, wie man das von einem Spitzenspiel erwartet: Keiner riskiert etwas, beide Teams waren auf Sicherheit bedacht. Als dann in Durchgang zwei das Tor durch Olli Neuville gefallen ist, kam Fahrt in die Partie und man hat gesehen, auch endlich mal bei Köln, dass die beiden Truppen nach ganz oben gehören. Ich gehe davon aus, dass man Gladbach und den FC am Ende unter den besten fünf Teams wiederfindet.

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Die Peter-Közle-Kolumne erscheint mit freundlicher Genehmigung von Reviersport www.reviersport.de .