Nach dem Hacker-Facebook-Angriff: Als Neururer seine Daten verlor

Komische Geräusch

Er drückte und drückte und drückte und drückte immer weiter, ich stand am Telefon und dachte: »Was sind denn das für komische Geräusche da an meinem Schreibtisch?« Doch da war es schon um meine Datenbank geschehen: Jörn hatte über die Hälfte der Profile gelöscht! Die Arbeit von Wochen und Monaten – einfach futsch!

Bei Schalke konnte kein Mensch ermessen, was das bedeutete. Ich stand also ganz allein mit dem Verlust. Natürlich hatte ich keine Sicherheitskopie, ich wusste ja noch nicht einmal, was das ist. Erst nach dem Datencrash sorgte mein Freund dafür, dass so etwas nicht wieder passiert.

Und Lothar Matthäus?

Bis heute arbeite ich weiter an der Datenbank, mittlerweile mit anderen technischen Möglichkeiten. Es sind wieder um die 3000 Spieler enthalten. Ab und zu wird sie bereinigt. Einen Lothar Matthäus würden Sie nicht mehr darin finden, dafür kommen neue Jungs hinzu.

Mein Sohn ist erwachsen und arbeitet mir fleißig zu. Er schaut sich sehr viele Spiele an und liefert mir als eine Art Sichtungsmitarbeiter Daten: Rechtsfuß oder Linksfuß – Sie wissen schon. So hat er seine Scharte längst ausgewetzt. Aber den Datencrash hatte ich ihm auch schon vorher verziehen.

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