Mittelmäßige Fußballer der Bundesligahistorie (3)

Der Fünf-Sechstel-Superstar

Der eine tanzte mehr, als dass er Fußball spielte. Der andere hieß zwar beinahe wie ein französischer Weltstar, spielte aber oft wie ein Kreisligakicker. Zwei neue »Gewinner« in unserer Mittelmaß-Serie.

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Wie wird man in 136 Minuten, nach gerade mal zehn Einsätzen und mit null Toren zwei Mal Deutscher Meister? Man hat einfach fünf Sechstel des Namens einer Legende.

Allein seine Transferbilanz ist das Zeugnis einer unvergeichlichen Geradlinigkeit: Von Bremen nach Mainz. Von Mainz zurück nach Bremen. Wieso eigentlich nicht wieder von Bremen nach Mainz? Von Mainz wieder in den Norden nach Hamburg. Von Hamburg geht es dann zum Titel-Schmarotzen nach Dortmund, um anschließend wieder nach Mainz zurückzukehren.

Wieder Mainz 05 – statt Barca und ManUnited

Kurz bevor es von Dortmund zurück nach Mainz ging, hatte sein Vater noch stolz verkündet, dass Manchester United, Arsenal und Barcelona an seinem Sohn interessiert seien. Wahrscheinlich waren diese Gerüchte notwendig, um den ausgestellten Schecks zum Immobilienkauf etwas mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Die wirklichen Topstars dieser Welt schlagen lieber Angebote von ManUnited, Barca und Co aus, damit sie sich für ein halbes Jahr nach Mainz ausleihen lassen können, um anschließend ein paar Monate in den Emiraten zu kicken. Wenn man dann auch noch in der ägyptischen Heimat wegen Scheckbetrugs zu sechs Jahren Haft verurteilt wird, bettelt man förmlich nach einer Nominierung in dieser Rubrik.

Liebe Sportsfreunde: Mohamed Zidan!