Maradona erkennt drei weitere Kinder an

Das Leben eines Sextouristen

Omar Suarez, ein langjähriger Freund Maradonas, wird in verschiedenen Medien zitiert, Maradona habe seine Aufenthalte auf Kuba, die eigentlich der Behandlung seiner Kokainsucht dienen sollten, zu wilden Partys genutzt. Es seien schwierige Jahre für ihn gewesen, vier Jahre, in denen er sehr einsam gewesen sei. Damals seien sie frei und ungebunden gewesen. »Wir sind rausgegangen, es gab Mädchen.« Soweit er wisse, sei aber niemand schwanger geworden. Nun wurde er eines besseren belehrt.

 

Für Kubas regierende kommunistische Partei ist der Lebenswandel Maradonas auf der Insel innenpolitisch ein Problem. Maradona ist ein offener Unterstützer der Linksregierungen in Havanna und in Venezuela. Er unterhielt gute Beziehungen zu Kubas inzwischen verstorbenen Revolutionsführer Fidel Castro und auch Venezuelas Präsident Nicolas Maduro erhielt von Maradona trotz der scharfen Kritik von Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International oder Human Rights Watch immer wieder aktive Unterstützung im Wahlkampf. Auf Kuba ist jede oppositionelle Partei verboten, Amnesty darf in Kuba kein eigenes Büro unterhalten.

 

Auch der Geheimdienst wusste Bescheid

 

Beide Regierungen sehen sich aber auch als offensive Vertreter von Feminismus und von Frauenrechten. Das will in Zeiten der MeToo-Debatte mit dem Lebenswandel Maradonas nicht so recht zusammenpassen. Zudem ist davon auszugehen, dass der kubanische Geheimdienst über die wilden Partys des VIP-Gastes mit Drogen und Prostituierten genau Bescheid wusste. Inzwischen sind Fotos aufgetaucht, die Maradona Arm in Arm mit nackten jungen Frauen zeigen sollen.

 

Maradona will in Kürze nach Kuba reisen und dort die Familienangelegenheiten in Ordnung bringen. Seine Kinder wollen ihren Vater nun auch ganz offiziell sehen dürfen. Zudem sollen DNA-Tests letzte Zweifel beseitigen.