Loblied auf den Look von Markus Kauczinski

Der Mechaniker mit dem Blaumann

Dass der Autor mit dieser Einschätzung nicht alleine ist, zeigt die Vielfalt der Reaktionen auf den KSC-Trainer, der ja nicht erst seit gestern so aussieht, wie er aussieht, aber nun mal erst durch die Relegationsspiele einer sehr breiten Öffentlichkeit bekannt wurde. »Mit so einer Fresse muss der dir eigentlich in seiner KfZ-Werkstatt im Blaumann entgegen kommen, Maschinenöl von den Händen mit einem Lappen abwischen und fragen: ›Wo brennt´s denn?‹«, raunte einer vom Nachbartisch in der Kneipe. Die Kollegen im Liveticker beobachteten im Hinspiel: »Wer mir gefällt, ist dieser Markus Kauszinski, Karlsruhes Trainer. Steht im Trainngsanzug an der Seite, blökt Dinge aus seinem Doppelkinn heraus über den Platz und kratzt sich bestimmt auch mal am Sack, wenn die Kamera gerade nicht guckt. Kann man sich gut als Kreisligatrainer vorstellen, der 90 Minuten lang dickbäuchige Null-Talente über den Platz scheucht, dann grundlos selber mitduscht und später am Wurststand 18 Bier trinkt, bevor er die 300 Meter mit dem Kadett nach Hause fährt. Toll.«

Wie Earl Sinclair! Wie Michael Ammer!

Einen wahren Rausch löste Kauczinskis Charakterkopf unter den 11FREUNDE-Lesern und Usern aus, in nie da gewesener Zahl rauschten nach den beiden Relegationsspielen »Bei der Geburt getrennt«-Vorschläge rein. Kauczinski und Earl Sneed Sinclair von »Die Dinos«. Kauczinski und Jörg von »Die Autohändler«. Kauczinski und Partykönig Michael Ammer. Und so weiter.

Partykönig wäre Markus Kauczinski sicherlich gestern gerne geworden. Es blieb ihm nur die Aufgabe, traurig aus der Wäsche zu gucken und seine Spieler mit kernigen Umarmungen zu trösten. Auch dafür ist dieses Gesicht gemacht. Nur halt nicht für die erste Liga. Noch nicht. Wir freuen uns jedenfalls schon auf den ersten Handshake mit Pep Guardiola. »Wo brennt´s denn, Kollege?«