Inder verlässt eigene Hochzeit, um zu kicken

Für das Team

Wenn eine Ehe von Beginn an unter keinem guten Stern steht, dann die von Ridvan, Verteidiger bei FIFA Manjeri. Er hatte es aber auch nicht leicht.

Screenshot talksports24x7.com

Der Hochzeitstag soll ja der schönste Tag im Leben eines Menschen sein.



Nun werden nicht wenige Fußballfans insgeheim eingestehen, dass das Quatsch ist und der schönste Tag in ihrem Leben unmittelbar mit einem Erfolg ihres Lieblingsvereins verknüpft ist.



Doch selbst die härtesten unter den Hardcore-Fans werden sich wohl darauf einigen können, dass der Tag der Eheschließung ganz und gar der Vermählung untergeordnet werden sollte.

 Weil aber Ausnahmen bekanntlich die Regel bestätigen, gibt es auch für diese Lebensbinse einen Sonderfall.

 Sein Name: Ridvan, Abwehrspieler der Kleinfeld-Fußballmannschaft von FIFA Manjeri.

Was wäre wenn?

Benannt nach der Stadt im südindischen Bundesstaats Kerala. Und Teil der prosperierenden »7s League«, die für jede Menge Furor sorgt und ihren Spieler sogar ermöglicht, davon zu leben. (Einen Hintergrundbericht dazu gibt es hier >>>) 

Ridvan jedenfalls stand in der vergangenen Woche vor einer schwerwiegenden Entscheidung: Hochzeitsfeier oder Fußball?

Er entschied sich für Fußball, bat seine Frau um »fünf Minuten Zeit« und zog davon. Mit Erfolg, wie talksports24x7.com berichtet, sein Team gewann. 

Die Braut und ihre Familie, so heißt es, freuten sich nach Ridvans Rückkehr allerdings nur sehr defensiv über diesen Umstand. Vermutlich Cricket-Fans. Ridvans Herzensdame soll anschließend noch gefragt haben: »Und wenn das Spiel Mittags gewesen wäre, hättest Du die ganze Hochzeit abgesagt?«



Hoffen wir mit ihm, dass er nicht wahrheitsgemäß geantwortet hat. Und das er irgendwann zurückschaut auf diesen Tag und voller Inbrunst behaupten kann: Ja, das war der schönste Tag in meinem Leben.