Groundhopping in Australien!

Lecker Whiskey mit Emile Heskey

Zugegeben: Wer diesen Länderpunkt wirklich abarbeiten möchte, sollte sich bereits in Australien befinden. Oder Besitzer eines eigenen Langstreckenjets sein. Sonst könnte es knapp werden. Kommt mit auf eine fußballerische Reise durch Australien!

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Heft: #
146

New Lambton 
Freitag, 10. Januar,  19.30 Uhr 

Hunter stadium
Newcastle Jets vs. Melbourne
Man sollte nicht gleich von einem Boom sprechen, aber die A-League hat sich in ihren neun Jahren recht hübsch entwickelt. Was auch daran liegt, dass sich die Socceroos nun schon zum dritten Mal in Folge für eine WM qualifiziert haben. Ein letztes Relikt der amateurhaften Anfangszeit gibt es in Newcastle zu sehen: ein offenes Stadion mit als Tribünen genutzten Grashügeln hinter den Toren, wo man sich mit einem im Stadion erhältlichen »Jim Beam« flegeln und dem für die Heimelf spielenden Emile Heskey bei der Arbeit zuschauen kann.
- 148 km 

Parramatta
Samstag, 11. Januar, 17.30 Uhr
Woolpack Hotel (Sportsbar)  
Brisbane Roar vs. Adelaide United
Außerhalb von Sydney haben die Western Sydney Wanderers ihre Heimat. Bester Anlaufpunkt in Parramatta, um Fernsehfußball zu schauen, ist die Sportsbar im Woolpack Hotel – Heimat des Red and Black Bloc, quasi der Ultras der Wanderers, die ihre europäischen Vorbilder nicht leugnen. Wenn man lieb bittet, läuft auf einem der Bildschirme bestimmt das Nachmittagsspiel Brisbane gegen Adelaide. Die eine oder andere Episode aus dem Vorleben der Brisbane-Stars Thomas Broich und Besart Berisha wird sicher interessierte Zuhörer finden.
– 1 km 

Parramatta
Samstag, 11. Januar, 19.45 uhr
Pirtek Stadium   

Western Sydney vs. Sydney FC
Die Wanderers sind gespickt mit Spielern wie Shinji Ono, Jerome Polenz und Michael Beauchamp, von denen man in Deutschland zumindest mal gehört hat. Die Resterampe ist im Vorjahr mit bemerkenswert ansehnlichem Fußball Vizemeister geworden. Beim Sydney FC glänzt hingegen meist nur Alessandro del Piero. Danach lassen der Italiener und seine Entourage gerne mal eine Stunde auf sich warten – solange gedulden sich nämlich nur die hartnäckigsten Autogrammjäger. Die Mitspieler harren so lange brav im Mannschaftsbus aus.
– 950 km