Fußball

Pokal: Kein Nachspiel

Mainzer Jubel, tiefer Frust beim FCK. Der nicht gegebene Elfmeter-Treffer von Ferydoon Zandi im Pokal-Achtelfinale brachte die Pfälzer Seele zum Kochen, doch das Wembley-Tor auf dem Betzenberg wird wohl keine Konsequenzen haben: Tatsachenentscheidung. Imago  "Ich werde mir die Szene noch einmal ganz genau anschauen. Aber es handelt sich natürlich um eine Tatsachenentscheidung. Dass Konsequenzen folgen, halte ich eher für unwahrscheinlich", sagte der Vorsitzende des Kontrollausschusses des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Horst Hilpert, dem Sport-Informations-Dienst (sid). Schiedsrichter Michael Weiner (Giesen) hatte beim Stand von 2: 0 im Elfmeterschießen für den FCK einen Treffer des Lauterers Ferydoon Zandi nicht anerkannt, obwohl der Ball von der Unterkante der Latte hinter die Torlinie geprallt war. Im Anschluss hatten die Mainzer das Elfmeterschießen noch mit 4:3 für sich entschieden und waren dadurch ins Viertelfinale eingezogen. Auch DFB-Mediendirektor Harald Stenger geht nicht von einem Wiederholungsspiel aus. "Bislang ist kein Protest von Seiten des FCK eingegangen. Aber weil es sich ohnehin um eine Tatsachenentscheidung handelt, gehe ich davon aus, dass sich alle Diskussionen erübrigen dürften", sagte Stenger dem sid. Der FCK hatte sich einen Protest vorbehalten.