Fußball

FCN: Auch Röber will nicht

Dritter Versuch, dritte Abfuhr: auch Jürgen Röber zeigt kein Interesse am Trainerposten in Nürnberg. Der 51jährige wirkt derzeit bei Partizan Belgrad und möchte seinen Vertrag dort erfüllen. Neue Kandidaten: Rekdal, Kohler, Andersen. Imago "Ich bin keiner, der einen Vertrag unterschreibt und dann gleich wieder sagt, ´ich gehe woanders hin´", sagte der ehemalige Bundesliga-Coach von Hertha BSC Berlin, des VfB Stuttgart und des VfL Wolfsburg dem Sportinformationsdienst am Dienstag. Röber hatte erst Anfang Oktober bei Partizan Belgrad bis 2007 unterschrieben, bestätigte jedoch, dass `Club´-Sportdirektor Martin Bader den Kontakt zu ihm gesucht habe. "Ich habe ihn aber noch nicht erreicht, um ihm abzusagen", sagte Röber. Er kenne Bader schon lange und könne sich prinzipiell auch vorstellen, nach Nürnberg zu kommen, "aber nicht derzeit". Denn die Möglichkeiten in Belgrad seien "gigantisch. So etwas habe ich noch nicht gesehen. Der Verein hat großes Potenzial". Nürnberg sucht seit dem 31. Oktober einen neuen Übungsleiter, nachdem Wolfgang Wolf beurlaubt worden war. In der vergangenen Woche hatten bereits Rekordnationalspieler Matthäus und der ehemalige Bochumer Bundesliga-Trainer Neururer abgesagt. Als heißester Kandidat gilt zwar der einstige Bundesliga-Profi Kjetil Rekdal, der Ende vergangenen Monats mit Valerengen Oslo in Norwegen den Meister-Titel gewann. Allerdings hat Rekdal im Gespräch mit dem sid bereits betont , dass er noch einen Vertrag über ein weiteres Jahr in Oslo habe. Auch der ehemalige Club-Stürmer Jörn Andersen, derzeit als Co-Trainer in Gladbach, hat sich ins Gespräch gebracht. Mit beiden Kandidaten hat der Verein allerdings bis jetzt genauso wenig gesprochen wie mit dem ebenfalls als Wolf-Nachfolger gehandelten Jürgen Kohler.