Fußball

Henke: DFB-Verfahren droht

FCK-Coach Michael Henke muss sich nach seinem verbalen Ausrutscher ("Scheiß Ossi!") im Pokalspiel gegen Erfurt nun auch vor dem DFB-Kontrollausschuss rechtfertigen. Unmittelbar nach dem Spiel war Henke bereits von Clubchef Jäggi zur Zahlung einer Geldstrafe verdonnert worden. Michael Henke muss eine Strafe des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen des "Ossi"-Eklats befürchten. Der DFB-Kontrollausschuss forderte den Trainer des Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern zu einer Stellungnahme über die Vorfälle beim Pokalspiel gegen den Regionalligisten Rot-Weiß Erfurt (4:2) auf. Nach Eingang des Schreibens wird über die mögliche Einleitung eines Verfahrens entschieden. Henke hatte kurz vor Ende der turbulenten Partie Spieler des Gastgebers mit den Worten "Scheiß Ossi" beschimpft. Auslöser war ein Foulspiel am Lauterer Abwehrspieler Fabian Schönheim, nachdem die Erfurter den Ball nicht sofort ins Aus gespielt hatten. Klubchef Rene Jäggi hatte Henke auf der Stelle zu einer Strafzahlung von 10.000 Euro an die Nachwuchsabteilung der Erfurter verdonnert, die nun zum Teil vom Verein getragen wird. Jäggi und Henke entschuldigten sich für den Vorfall, allerdings nahm der Erfurter Trainer Pawel Dotschew dies nicht an.