Fußball

BVB: Zahnpasta, oder was?

Kein wahrer Fan nennt sein Stadion beim neumodischen, finanziell wertvollen Namen a lá „Werbeträger“-Arena. Sicherlich auch die Dortmunder nicht. Deren Westfalenstadion heißt – zumindest offiziell – ab dem 1. Dezember „Signal Iduna Park“. Dafür kann der BVB nun immerhin wieder seine Rechnungen bezahlen, wie Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke freudig verkündete. Der Signal Iduna war das Namensrecht geschätzte 20 Millionen Euro wert. Bis Juni 2011 gehört es nun dem Versicherungskonzern. „In drei Jahren wollen wir wieder schwarze Zahlen schreiben“, sagte Watzke, als er das Stadion-Geschäft auf der Bilanzpressekonferenz der BVB KGaA bekanntgab. Ein hehres Ziel. Und noch die Antwort auf die Frage, warum die Wahl nicht auf „Signal Iduna Arena“ fiel: Man wollte sich sehr klar vom Erzrivalen Schalke („Veltins Arena“) distanzieren. „Beim Begriff Arena hätte es mich geschüttelt“, erklärte Watzke. Aha.