Fünf Spielertypen in der 2. Liga

Unverkäuflich & Königlich

Der Unverkäufliche: Dario Lezcano
Daran konnte selbst Christian Streich nichts ändern. »Es gibt Spieler, die sind halt einfach unverkäuflich«, sagte FCI-Geschäftsführer Harald Gärtner. Gemeint ist Dario Lezcano.

Der SC Freiburg kokettierte mit einer Verpflichtung des Paraguayers. Doch die Schanzer blockten ab. Lezcano ist unverzichtbar bei Ingolstadt. Zukünftig wird er in einer Doppelspitze auf Torjagd gehen. Noch in der Bundesliga, wühlte sich der Angreifer regelmäßig alleine durch gegnerische Strafräume. Treue Begleiter: die Stollen seiner Gegner. 56 Mal wurde der Nationalspieler vergangene Saison gefoult, so häufig wie kein anderer. Doch der Knipser hat Tor-Brand.

Seine Ausbeute: 6 Treffer in 33 Bundesligaspielen. Passabel für einen Absteiger, aber ausbaufähig für einen Aufstiegsaspiranten. »Ich möchte noch viele Tore für den FC Ingolstadt erzielen«, sagt der Angreifer.

Hört sich nach einer abgedroschenen Floskel an, ist auch eine. Doch die Quoten stehen nicht schlecht, dass sich die Hoffnungen erfüllen.

Der Königliche: Hamit Altintop
Die Statue kommt. Wenn Torsten Frings sein Wort hält. Der Trainer versprach den Bau eines Denkmals, sollte Hamit Altintop in Darmstadt bleiben. Der unerwartete Fall ist eingetreten. Der ehemalige Madrilene zieht auch zukünftig die Strippen im Mittelfeld der Lilien.

Der türkische Nationalspieler kam Mitte der vergangenen Saison an das Böllenfalltor. Trotz des Abstiegs machte er einen bleibenden Eindruck. »Erfahrung, Spielstärke und Persönlichkeit« sind seine Qualitäten, sagt Trainer Frings.

Hinzu kommt, dass Altintop trotz seines Alters noch gut mithält. Darmstadt bleibt damit ein Hauch von Königsklasse erhalten. Und die Fans dürfen sich weiter freuen. Immerhin steht bald die Hamit-Altintop-Statue auf ihrem Vereinsgelände.