Fünf Dinge, die wir von diesem Spieltag gelernt haben (32)

»Das ist die schlimmste Minute meines Lebens«

Alles spielt gegen Bremen
»Das ist die schlimmste Minute meines Lebens«, ließ uns ein Kollege und Werder-Fan während der Samstagskonferenz wissen. Gerade hatten quasi zeitgleich Stefan Aigner für Frankfurt und Nadiem Amiri in Hoffenheim ihre Mannschaften zu 2:1-Siegen geschossen. Wohlgemerkt jeweils nach Rückstanden.

Bremen rutschte deshalb hilflos wie die Kuh auf dem Eis auf den 17. Tabellenrang mit Ausblick zweite Liga. Am Montagabend gegen den VfB Stuttgart sollten die Hanseaten schleunigst zusehen, jene Kuh von jenem Eis zu bekommen. Andernfalls betrüge der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz vier Punkte. Bei nur zwei Spielen. Inklusive einem Endspiel gegen Eintracht Frankfurt. Beschissenere Zukunftsaussichten hat zur Stunde nur der AfD-Landesverband Saar.

Auch in der Höhe in Ordnung


Es war ein 0:0 der besseren Sorte, wie es so schön heißt, wenn es über ein Spiel eigentlich wenig zu sagen gibt. Immerhin: Mit dem Unentschieden in Mainz dürfte der Hamburger SV den Klassenerhalt perfekt gemacht haben. Kritiker sagen: Nicht einmal absteigen können sie. Für uns bleibt die Erkenntnis, dass manche Beteiligte in die Sommerpause gehören. Hamburg zum Beispiel. Oder Mainz. Oder wir.