Fünf Dinge, die wir vom 28. Spieltag gelernt haben

Der Schalker Wald brennt

Auf Schalke brennt der Baum
Überraschung! Schließlich prangern Umweltverbände schon seit Jahren Schalke 04 aufgrund großer Umweltverschmutzungen öffentlich an. So viele Bäume wie bei S04 bereits gebrannt haben, kann man eigentlich nur noch mit dem Ankauf weiterer CO2-Zertifikate rechtfertigen. Und nach dem 0:3 in Ingolstadt – nebenbei der höchste Sieg des Liganeulings – fackelt im Ruhrpott bereits der nächste Regenwald.

»Wir haben uns abkochen lassen, leider nicht zum ersten Mal«, gestand Trainer Andre Breitenreiter nach Spielschluss ein und wurde von den Fans erneut für das schwache Auftreten verantwortlich gemacht. Neben Horst Heldt. Und dem Präsidium. Und natürlich der Mannschaft. Zur Freude aller Schalker warten jetzt die Prestigeduelle gegen Borussia Dortmund, Bayern München und Bayer Leverkusen. Wie die Chancen der Schalker zurzeit stehen, Ralf Fährmann? »Platz vier ist pure Träumerei«. Alles klar.


Das Massaker der Unschuldigen
Den Moment des Wochenendes prägte Franck Ribéry. Nach seiner langen Leidenszeit wünscht man dem Franzosen zurzeit sowieso nur das Beste, vielleicht mit einer guten Europameisterschaft im eigenen Land gekrönt. Wie gut der 32-Jährige noch immer ist, zeigte er am Samstag gegen Frankfurt. Nicht nur, dass er das Münchener Spiel lenkte wie kein Zweiter. Sein Fallrückzieher zum 1:0-Siegtreffer war von einer seltenen Schönheit geprägt, dass angeblich Peter Paul Rubens aus dem Grab gesprungen ist, um dieses Tor zu nachzumalen. »Das Massaker der Unschuldigen« in einer französisch-bayrischen Neuinterpretation. Darüber freute sich am meisten der Künstler selbst. Wunderschön.

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Jeden Samstag ab 15 Uhr berichten wir in unseren BuLi-Konferenz von allem Wichtigen und Unwichtigen rund um den Spieltag. Live-Statistiken, die besten Tweets und ein bisschen Fachsimpelei auf unserer Stehtribüne. Schau’ mal vorbei, nächsten Samstag unter konferenz.11freunde.de