Film ab!

Das müsst ihr sehen!

Aus der Tiefe des Filmarchivs: Wir haben polnische, ukrainische und andere Filme zum Thema Fußball zusammengetragen und zeigen diese vor, nach und zwischen den Spielen.




Samstag, 9. Juni, 17:00 Uhr | King of Kharkov (engl. OV)

Der Milliardär Alexander Jaroslawskij, genannt »Der König von Charkow«, ist einer der reichsten Menschen in Osteuropa. Der Oligarch steuert Dutzende von Unternehmen, hat Anteile an vielen Banken und einen Fußballclub: »Metalist-Charkow«. Als Hauptsponsor ist er auch für die EURO 2012 mitverantwortlich und kennt natürlich die führenden Politiker der Ukraine bestens. Das polnische Filmteam empfängt er in seiner 25-Hektar großen Privatresidenz. Eine große Ausnahme, denn er weiß: »Geld mag Stille«.

In Zusammenarbeit mit 11mm – Internationales Fußballfilmfestival.

King of Kharkov (Król Charkowa) 

Polen 2011, Regie: Barbara Wlodarczyk, 25 min., Dokumentarfilm, engl. OV



Montag, 11. Juni, 16:30 Uhr | Ukrainische Kurzfilme »Mudaky Arabesky«

»Mudaky. Arabesky« (dt.: »Deppen. Arabesken«) ist eine Reihe von 19 Kurzfilmen. Jeder einzelne erzählt von einem Helden der ukrainischen Gegenwart. Er geht stets den falschen Weg und setzt seine Kräfte hartnäckig, aber leider erfolglos, gegen die alltägliche Eitelkeit ein. Das erfolgreiche Kinoprojekt wurde in der Ukraine als cineastischer Durchbruch gefeiert.

Montag, 11. Juni, 19:45 Uhr | Ukrainische Kurzfilme der Gruppe »Totem«

»Totem« ist eine Jugendinitiative der Stadt Kherson, die u.a. in den Bereichen Film, Performances und Festivals aktiv ist. »Totem« vereint und unterstützt unabhängige Filmemacher, die nach neuen, experimentellen, visuellen Formen der Selbstdarstellung suchen.

Freitag, 15. Juni, 19:45 Uhr | Ukrainische und französische Kurzfilme

Im Rahmen des ukrainisch-französischen Tags der Robert Bosch Stiftung präsentieren wir ukrainische und französische Kurzfilme:

Haram

Mathieu will zum Islam konvertieren, um seine Freundin Leila heiraten zu können. Hierfür muss er die wesentlichen Grundzüge der Religion lernen, was ihm Schwierigkeiten bereitet. Bis zu dem Moment, in dem sein Lehrer beginnt, ein Fußballfeld auf die Tafel zu zeichnen!

Frankreich 2011, Regie: Benoit Martin, 11 min.

Coach

Ein ehemaliger Fußballtrainer hat die Lust am Leben verloren. Doch findet ein allzu aufdringlicher Ball den Weg in sein Wohnzimmer und bearbeitet ihn, bis er einen Weg aus seiner Einsamkeit findet.

Ukraine 2009, Regie: Nikita Ratnikov, 8 min .

Refait

»Refait« ist ein Remake des Fußball-WM-Spiels Frankreich gegen Deutschland (Sevilla, 1982). Jedes Detail der letzten 15 Minuten des Spiels wird sorgfältig nachgestellt: Spieler, Positionen, Gesten, die Tragik etc. Die traditionelle Spielumgebung wird dabei in ein städtisches Umfeld übertragen. Ein Mix von Originalkommentaren und Interviews, die während des Drehs aufgenommen wurden.

Frankreich, Regie : Pied La Biche , 15 min.

Mit freundlicher Unterstützung von 11mm – Internationales Fußballfilmfestival.

Dienstag, 19. Juni, 18:30 Uhr | Dynamo Kiew – Legende einer Fußballmannschaft

Im Jahr 1975 war Dynamo Kiew der erfolgreichste Fußballverein der Welt, sein legendärer Stürmer Oleg Blochin wurde damals zum Weltfußballer gewählt. Der kluge Dokumentarfilm spürt dem Mythos dieser Mannschaft nach und lässt die Spieler der »Traumelf des Ostens« zu Wort kommen. Man erahnt, wie der Sport im Sozialismus als staatstragende Säule diente und spürt die Wehmut der Spieler, die vom Fußball im Westen träumten und sich mit den systembedingten Beschränkungen arrangieren mussten.

In Zusammenarbeit mit 11mm – Internationales Fußballfilmfestival.

Deutschland 2000, Regie: Alexandra Gramatke, Barbara Metzlaff, 60 min., Dokumentarfilm

Mit freundlicher Unterstützung von 11mm – Internationales Fußballfilmfestival

Donnerstag, 21. Juni, 19 Uhr | Poldi, Klose und der Schalker Kreisel

Polen gegen Deutschland – noch nie in den 80 Jahren gemeinsamer Fußballgeschichte haben die weißen Adler gegen die schwarzen gewonnen. »Das polnische Trauma« ist eine der Geschichten, die der Film erzählt. Ob es um die polnischstämmigen deutschen Nationalspieler Podolski und Klose oder die einst bei Schalke spielenden »Ruhrpolen« Ernst Kuzorra und Fritz Szepan geht, im Fußball findet sich auch die Geschichte zweier Nationen und ihrer Menschen, von denen viele auch unfreiwillig in die Fremde zogen.

Deutschland 2011, Regie: Michael Renz, Laurens Form, 30 min., Dokumentarfilm

Mit freundlicher Unterstützung vom 11mm- Internationales Fußballfilmfestival

Donnerstag, 21. Juni, 19:30 Uhr | Was geschah in Frankfurt am 3. Juli '74?

WM 1974 in Deutschland, Frankfurter Waldstadion, ein überschwemmter Rasen: Die Filmemacher Kornel Miglus & Elwira Niewiera machten sich auf die Suche nach den Akteuren der legendären Wasserschlacht zwischen Deutschland und Polen (1:0) und konfrontierten Grzegorz Lato, Sepp Maier, Jan Tomaszewski, Hans-Georg »Katsche« Schwarzenbeck und viele mehr noch einmal mit den Bildern des Spiels. Eine Geschichte vom schmalen Grad zwischen Triumph und Niederlage.

Polen 2006, 11 min., Dokumentarfilm

Mit freundlicher Unterstützung vom 11mm - Internationales Fußballfilmfestival

Mittwoch, 27. Juni, 18:00 Uhr | The Other Chelsea - A story from Donetsk

Donezk ist die Hauptstadt des Kohlereviers Donbass tief im Osten der Ukraine. Die meisten Menschen arbeiten hier für wenig Lohn in heruntergekommenen Schächten, während einige wenige das große Geld verdienen. Beide Seiten aber eint die Liebe zum lokalen Fußballclub Schachtar Donezk. Auch Milliardär Achmetow investiert großzügig in den Verein – doch der erkaufte Erfolg lässt die politische und soziale Stagnation im Land nur noch deutlicher werden.

Jakob Preuss wird seinen Film persönlich präsentieren. Der 1975 in Berlin geborene Regisseur arbeitete 2007/08 für »Reporter ohne Grenzen« und seit 2008 für die Berlinale in der Reihe »Panorama-Dokumente«. »The Other Chelsea« ist sein Langfilm-Debüt und wurde mit zahlreichen Preisen (u.a. Max-Ophüls-Preis 2011, First Steps Award und Grimme-Preis 2012) ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit 11mm – Internationales Fußballfilmfestival.

Deutschland 2010, Regie: Jakob Preuss, 87 min., Dokumentarfilm

Mit freundlicher Unterstützung vom 11mm - Internationales Fußballfilmfestival

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