Einlaufkind im Borussia-Park

»Es war ein schöner Tag«

Auf Einladung des Borussia-Sponsors Kyocera fuhren der 10jährige Leander und fünf andere Jungs nach Mönchengladbach. Vor dem Spiel gegen Leverkusen durften sie mit den Profis ins Stadion laufen. Einlaufkind im Borussia-ParkKyocera Leander, wie hast du dich gefühlt, als du die Nachricht von Kyocera bekommen hast, dass du im Borussia-Park Einlaufkind sein wirst?

Am Anfang war ich ganz schön überrascht und wusste gar nicht so recht, was da auf mich zukommt. Aber langsam habe ich dann verstanden, was das für ein tolles Erlebnis sein würde, und habe mich sehr gefreut. Dann habe ich auch gleich meine Freunde angerufen, um ihnen davon zu erzählen.

Konntest du denn in der Nacht vor dem Spiel gut schlafen?


Sogar sehr gut! Ich bin schön eingeschlafen – mit dem Gefühl, dass morgen ein sehr schöner Tag wird.

Du wohnst in der Nähe von Bremen. Wann seid ihr denn losgefahren?


Morgens um 9. Ich hatte ein bisschen Angst, dass etwas schief laufen würde, zum Beispiel ein Stau oder dass wir etwas vergessen haben. Ich habe mich ein bisschen abgelenkt, indem ich für meinen Erdkundetest gelernt hab. Da ging es um Niedersachsen – Städte, Flüsse und Gebirge.

Und dann wird Ihr plötzlich Nordrhein-Westfalen, in Mönchengladbach – am Borussia-Park!


Ja, da wurde ich ganz schön aufgeregt. Plötzlich war mir klar, dass ich gleich vor so vielen Menschen ins Stadion laufen muss. Aber es war eine schöne Aufregung, ich habe mich sehr darauf gefreut.

Um deine Klamotten musstest du dir jedenfalls keine Sorgen machen. Ihr wurdet komplett ausgerüstet: Trikot, Hose und Regenjacke von Borussia.


Ja, das fand ich sehr schick. Ich hab mich gleich wie ein Profi gefühlt, und ich hatte dann genug Selbstvertrauen, um auf den Rasen zu laufen.

Durftet Ihr Euch auch das Stadion anschauen?


Ja, wir saßen sogar auf der Trainerbank und wurden fotografiert.

Wen hast Du in den Katakomben getroffen?


Hans Meyer! Der ist ganz groß, wie ein Bär. Und ich wusste ja, dass er ein wichtiger Mann ist. Aber der kam auf mich zu und hat mir über den Kopf gestreichelt. Auch Steve Gohouri war sehr nett, hat Scherze mit uns Jungs gemacht und gesagt, dass wir schon wie Profis aussehen. Ich war an der Hand von Roberto Colautti, der war total konzentriert auf das Spiel.

Und dann ging es los.


Ja, geradeaus auf den Rasen! Die Fans haben ganz laut gejubelt. Ich habe versucht, meinen Papa zu entdecken, aber da waren so viele Leute, dass ich ihn nicht gefunden habe. Als wir am Mittelkreis waren, haben wir den Fans noch einmal gewinkt und sind dann ganz schnell wieder vom Platz gelaufen.

Wärt ihr mal lieber da geblieben, dann hätte Borussia vielleicht gegen Leverkusen gewonnen.


Ja, glaubst du? Es hat mich ganz schön geärgert, dass Borussia verloren hat, besonders für meinen Papa, der ist schon Borussia-Fan, seit er ein kleiner Junge war. Aber trotzdem war es ein schöner Tag.

[noad]