DIE ultimative Tabelle Europas: Das DID-Powerranking (15)

Herbstmeister

Weihnachten naht, die Topclubs verteilen trotzdem keine Geschenke und die Bundesliga steckt im Schornstein fest. Weiß wie immer bestens über alles Bescheid: das DID-Powerranking. 

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Im letzten DID POWER RANKING des Jahres gibt weiter kaum Bewegung an der Spitze. Seit MD8 führt Guardiolas Welt-XI aus Manchester das Ranking an, dahinter liegen in manchmal wechselnder Reihenfolge FC Barcelona, Paris-Saint Germain und Napoli.

Alle Teams erzielten auch an diesem Wochenende ungefährdete Siege und gehen somit mit Vorsprung in die DID POWER RANKING-Winterpause. Doch für Napoli wirkt das CL-Aus schwer: Die Ciucciarellis werden spätestens im März 2018 abrutschen. Juventus und Ulis Bayern, bei denen Jupp Heynckes nicht aufhören darf, lauern bereits in Schlagdistanz.

Deal done, next summer!

Mit ein wenig Abstand komplettieren in dieser Woche Roma, Weltpokalsieger Real Madrid, Manchester United und Inter die DID-Top-10. Es ist die Creme de la Creme des Weltfußballs. Creme wurde an diesem Wochenende auch ein Problem für Antonie Griezmann, der sich vor seinem Die-Spatzen-Pfeifen-Es-Von-Den-Dächern-Wechsel von Atletico zu Barcelona im Blackfacing versuchte, und einen wohlverdienten Shitstorm erntete.

»Wenn ein Spieler zu mir kommt und sagt: 'Trainer, ich habe die Möglichkeit in einer bestimmten Mannschaft zu spielen, ich will weg', und er hat alles für mich getan, so wie Griezmann es tut, werde ich sagen: Kein Problem!«, sagt Atletico-Trainer Diego Simeone in der L’Equipe. Deal done, next summer.

Bis dahin kämpft Griezmann nicht nur mit seiner Frisur und seinem Humor, sondern auch mit dem großen Verfolgerfeld aus Lazio, Chelsea, Valencia, Olympique Lyonnais, AS Monaco und Liverpool um die Aufnahme in die DID-Top-10!

Spieler der Woche: Sergej Milinkovic-Savic

Während es für die unter Peter Stöger wiederbelebten Dortmunder in dieser Woche von 27 auf 22 geht, und die Bundesliga mit einem Torschnitt von 2.77 pro Spiel wieder attraktiver geworden ist, beweisen die Platzierungen im DID POWER RANKING Woche für Woche die absolute Mittelmäßigkeit der obersten deutschen Spielklasse.

Immerhin finden sich mit Bayern, Dortmund, Leverkusen, Schalke, Leipzig, Hoffenheim, Augsburg, Frankfurt, Hertha und Hannover gleich 10 Teams in den Top 50. Das Problem: Bis auf Bayern sind alle Teams bereits abgeschlagen.

Das DID-Team der Hinrunde heißt Burnley, die mit minimalistischem Fußball Platz 28 festigen. Spieler der Woche war Lazios Sergej Milinkovic-Savic, der mit seinem Flachschuss aus 16 Metern am Sonntag um 21.14 Uhr den 1.000 Auswärtstreffer der DID-Saison erzielte. Diese Auszeichnung, eine der wichtigsten im Weltfußball, führte direkt zu ersten Anfragen für den 1.91 Meter großen Mittelfeldspieler. Doch nicht mit Lazio-Präsident Lotitio, der sagt: »Ich denke nicht, dass Juve genug Geld hat, um ihn verpflichten zu können.«  

Frohe Weihnachten: Dembo