Die Stars der Zweiten Liga

Moussa Koné

Dynamo Dresden

Sturm

Schon rein optisch passt Moussa Koné hervorragend zu Dynamo Dresden: Seine schwarzen Haare sind stets mit einem gelb-blonden Streifen verziert. Nach eigener Aussage hat seine Frisur allerdings nichts mit seinem derzeitigen Arbeitgeber zu tun. Neben seiner auffälligen Frisur ist sein Jubel ein weiteres Markenzeichen. Nach jedem seiner Tore betet er, geht auf die Knie und küsst den Rasen.

Der FC Zürich holte den Stürmer 2015 aus der 2. Senegalesischen Liga vom AS Dakar Sacré Coeur. In der Schweiz schaffte er dann zur Saison 2016/17 den Sprung von der U21 in die erste Mannschaft. In der Winterpause der vergangenen Saison sicherte sich dann Dynamo Dresden den Stürmer. Und er schlug ein, war mit sieben Tore in nur 14 Spielen maßgeblich am Klassenerhalt beteiligt und schoss sich am 26. Spieltag in die Herzen der Fans. Drei Tore gegen Heidenheim bedeuteten kurzzeitig Platz neun der Tabelle. Und am Ende des zähen Saisonendspurts stand man einen Punkt und zwei Plätze vor dem Relegationsplatz. Auch dank des Sahnetages des Moussa Koné am 26. Spieltag.

Nils Seufert

Arminia Bielefeld

Zentrales Mittelfeld

Einer der wenigen Lichtblicke des 1. FC Kaiserslautern in der vergangenen Saison war Nils Seufert. Nach dem verkorksten Saisonstart und der Entlassung von Norbert Meier am 7. Spieltag wurde der Mittelfeldspieler zur festen Konstante bei den roten Teufeln. Am 11. Spieltag wurde er zum Stammspieler befördert und gab seinen Platz auf der Doppelsechs neben Christoph Moritz nicht mehr frei. Den Abstieg konnte allerdings auch Seufert nicht verhindern und so zog es den 21-Jährigen im Sommer nach Bielefeld, wo ihm ein harter Kampf um die Mittelfeld-Stammplätze droht. Die Bielefelder haben mit Tom Schütz und Manuel Prietl eine eingespielte Doppelsechs und zudem mit Max Christiansen (FC Ingolstadt), Semir Ucar (Arminia Bielefeld II) und Cerutti Siya (Arminia Bielefeld U19) drei weitere zentrale Mittelfeldspieler verpflichtet oder aus dem Jugendbereich nach oben geholt. Sollte Seufert allerdings an seine Leistungen in Kaiserslautern anknüpfen können, dürfte ihm zumindest der Platz auf der Bank hinter Prietl und Schütz gewiss sein. Vor allen anderen Fähigkeiten spricht sein sicheres Passspiel, sein extrem harter Schuss und seine Schnelligkeit für ihn.

Louis Schaub

1. FC Köln

Offensives Mittelfeld

Wie man noch ohne ein Pflichtspiel bestritten zu haben zum Publikumsliebling wird, zeigt Louis Schaub. Vor seinem Antritt in Köln hat dieser nämlich die Hymne des 1. FC Köln auswendig gelernt, um sie auf der obligatorischen Eröffnungsfeier zu präsentieren. Die Sympathie der Fans ist ihm also bereits sicher, jetzt liegt es am österreichischen Shootingstar, auch Trainer Markus Anfang zu überzeugen.

Seine bisherigen Vita liest sich schon mal nicht schlecht: 15 Scorerpunkte in der abgelaufenen Saison der Österreichischen Bundesliga, fünf Tore in neun Länderspielen. Und das für Österreich. Schaub ist pfeilschnell und präzise im Passspiel. Darüber hinaus kann er im offensiven Mittelfeld auf jeder Position spielen., rechts, links, auf der Zehn oder als hängende Spitze.

Von mehreren Bundesliga Clubs umworben, zog es Schaub im Sommer dann von Rapid Wien in die zweite Liga zum Aufstiegsfavoriten 1. FC Köln. Trainer Markus Anfang ließ sich, was eine Startformation angeht noch nicht in die Karten schauen, allerdings sieht es gut aus für den Österreicher, der in den bisherigen Testspielen vielversprechend aufgetreten ist und für Wirbel im offensiven Mittelfeld sorgte.