Die schönsten Geschichten verpasster Tore

Drei Arten, drei Tore zu verpassen

Zu meiner ›verpasste Tore Geschichte‹ eine Erklärung: Ich komme aus dem Rheinland (Siegburg) und bin HSV-Fan, weil wegen geht euch nix an.

Im Frühjahr 1993 hatte ich die Gelegenheit zu HSV-Köln mitgenommen zu werden, weil ein Freund von mir damals für das »DSF« arbeitete und in Hamburg als MAZ-Redakteur eingeteilt war. Der Plan war morgens hin und abends zurück, also ca. 900 Kilometer für ein Fussballspiel.

Auf Höhe Leverkusen hatten wir einen Auffahrunfall, mit Auto austauschen etc., weshalb wir natürlich viel zu spät in Hamburg waren, weshalb ich das erste Tor in der 9. Minute (Armin Eck) verpasst habe.

Das zweite Tor (Thomas von Heesen) fiel, als ich auf Toilette war. Ich hatte meiner Blase in der Halbzeitpause zuviel zugetraut.

Kurz vor Ende des Spiels bin ich zum Übertragungswagen gegangen, weil ich mal sehen wollte, wie das alles so funktioniert und habe dadurch das 3:0 (erneut Thomas von Heesen) verpasst.

In Summe also 900 Kilometer, drei Tore für den eigenen Klub und keines davon selbst gesehen. Eine klare Zwei minus würde ich sagen. 

Jan