Die schönsten Geschichten verpasster Tore

Kleines Geschäft, große Tragödie

Nur mal eben austreten oder Bier holen, weil ja gerade eh nichts passiert auf dem Platz. Und dann passiert es eben doch, das große Unglück - ein verpasstes Tor. Wir hatten Euch aufgerufen, Eure Geschichten davon einzuschicken. Hier kommen die fünf »besten«.

11FREUNDE

Ein Kumpel von mir ist seit 25 Jahren Allesfahrer beim 1.FC Nürnberg. Natürlich war er auch beim legendären Pokalfinale 2007. Zweifelsohne der größte Tag in der jüngeren Vereinsgeschichte des FCN. Seine Frau, ebenfalls FCN Fan, ist zuhause geblieben, da sie im siebten Monat schwanger war. 

Allerdings war seine Frau vor dem Fernseher so nervös, dass sie es für unumgänglich hielt, ihren Mann auf dem Handy anzurufen, um mit ihm am Telefon zusammen die letzten Minuten zu erleben. 

Was sie natürlich nicht bedacht hat ist, dass man im Block natürlich gar nichts versteht, was der Gegenüber ins Telefon schreit. 

Mein Kumpel sieht nur seine Frau auf dem Display und denkt natürlich sofort, dass etwas mit dem Kind ist. Warum sollte sie sonst genau in diesem Zeitpunkt anrufen?

Er verlässt den Block und geht in einer ruhigen Ecke ans Handy. Empfangen wurde er mit den Worten:

»Tooooor, Kristiansen, Jaaaaaaa«

Deswegen hat seine Frau ihm jetzt immer was voraus: Sie hat das Tor, dass den Glubb zum ersten Titel nach 59 Jahren geschossen hat, immerhin im Fernsehen gesehen. 

Daniel