Die schönsten Freistöße seit immer

Hakantrick

Hakan Calhanoglu hat mal wieder gezeigt, was Freistoßtore so großartig macht. Hier kommen weitere Meisterwerke, die euch den Tag versüßen werden.

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Mit Hakan und Ösen
»Wenn es dann gelingt, den Ball optimal zu treffen und ihm den nötigen Effet zu geben, hat der Keeper selbst im Torwarteck keine Chance. Er sieht dann sehr spät, welche Flugbahn der Ball nimmt«, hat Hakan Calhanoglu das Geheimnis seiner Stärke mit ruhenden Bällen mal erklärt. So einfach wie die Erklärung sehen auch seine Tore aus – gestern gelang dem Mann von Bayer Leverkusen das 1:1 im Testpiel der türkischen Nationalmannschaft gegen Österreich. Wir gehen dann mal den nötigen Effet üben. Kann ja nicht so schwer sein. (Link)



Der Anfang vom Ende

Vielleicht wurde Oliver Kahn in seiner Karriere niemals so gedemütigt. Vielleicht ist dieser Moment im Testspiel gegen Brasilien anno 2004 (Endstand: 1:1) der Anfang einer langen, langen, langen, langen Zeit, in der der Titan seine Gegenspieler lieber aufgegessen hätte, anstatt ihren Ball ins Tor zu lassen. Ronaldinho. 19 Meter. Drei Schritt. Atemberaubend. (Link)



Ein Mann, ein Ziel
Im Grunde könnte man diese Liste einzig und allein mit den Wunderstandards des Brasilianers Juninho füllen. Doch dieses Geschoss vereint nun mal alles, was den unscheinbaren Wuschelkopf zum Auftragskiller unter den Standardkönigen machte: Wucht, Ballgefühl und eine ordentliche Portion Chupze. Bei Werder-Fans ruft die Erinnerung an diesen Augenblick immer noch unangenehme Schweißausbrüche hervor. War schließlich Gegentor Nummer zehn in den CL-Achtelfinal-Spielen 2005. (Link)



Joga Hammerschlag
Rivelino bei der WM 1974 und der Beweis, dass manche Menschen genauer zielen können als jede Kampfdrohne dieser Welt. Hier peilt der Brasilianer den formschönen Afro seines Mannschaftskollegen Jairzinho an, der sich allerdings im letzten Moment fallen lässt und so Platz macht. Ein hübscher Trick, auf den damals die komplette DDR reinfiel. Bzw. elf von ihnen.  (Link)



Der Spiegeltrick
Diese geniale Idee von Newcastles Steven Tayler gehört Grammy-, Oscar- und Bambi-prämiert. Während sein Kollege Yohan Cabaye sich den Ball zurechtlegt, legt Taylor eine astreine Pantomime-Show hin und kopiert die Bewegungen des Keepers fast simultan. Der ist von so viel Aufmerksamkeit offenbar dermaßen irritiert, dass er den folgenden Freistoß fassungslos passieren lassen muss. (Link)



Das Chaosprinzip
2013 brachte dieser herrliche Freistoß von Rot-Weiss Essen das Internet für einige Sekunden zum Stillstand. Und seit diesem Zeitpunkt versucht auch die 11FREUNDE-Standardredaktion, diesen Trick in seiner schlichten Genialität einzustudieren. Die bisherige Bilanz: vier Gehirnerschütterungen, zwei Syndesmosebandrisse und ein vermisster Kollege. Aber verdammt: Das war es wert! (Link)