Die Saisonvorschau 2014/15: Werder Bremen

Kämpft Werder gegen den Abstieg?

Wäre diese Mannschaft ein Lied, dann dieses:
»Pride (In The Name Of Love)«
Mag pathetisch klingen, aber so ist der Fußball ja nun mal. Und es brauchte auch eine ganze Menge Stolz und Zuneigung, um sich in den vergangenen Jahren regelmäßig die Spiele von Werder Bremen anzuschauen, die Fans haben es dennoch getan und mit ihrem Verhalten in der vergangenen Beinahe-Abstiegssaison dafür gesorgt, dass das Klischee von der großen Werder-Familie trotz all der personellen Unstimmigkeiten am Leben erhalten wurde.

Textauszug:
»One man come in the name of love
One man come and go
One man come he to justify
One man to overthrow

In the name of love
What more in the name of love
In the name of love
What more in the name of love«


Das 11FREUNDE-Orakel
Fernab von allem Pathos und all der grün-weißen Hoffnung muss man Werder Bremen wohl erneut zum erweiterten Feld der Abstiegskandidaten zählen. Der Kader ist dünn, richtige Kracher findet man kaum. Die Newcomer Selke und Hajrovic scheinen ein großes Potential zu besitzen, sie sind aber sicherlich noch nicht in der Lage, die Mannschaft eine Saison lang zu führen. Dafür sieht man im Weserstadion endlich mal wieder schönen Fußball – jedenfalls ab und an. Robin Dutt hatte jetzt ein Jahr Zeit, seine Vorstellungen in der Mannschaft zu verpflanzen, von Thomas Schaaf sprechen auch nur noch die Fans. Mit ein wenig Glück schafft es Werder auf einen einstelligen Tabellenplatz. Tendenz für die kommenden Jahre: steigend.