Die große Saisonvorschau 2017/18 (4)

Es geht noch um Fußball

Borussia Mönchengladbach ohne Aufreger, Werder Bremen ohne Claudio Pizzarro und SC Freiburg ohne seinen alten Kader. Einmal ohne alles: die 11FREUNDE-Saisonvorschau - 4. Teil.

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SC Freiburg

Das ist neu:
Lasst uns andersrum beginnen: Was ist nicht neu? Schaut man sich Freiburgs Kader an, muss man mit dem Abstieg rechnen. Das ist jedes Jahr so. In Freiburg spielen Spieler, die bei wenigen anderen Bundesligisten kicken würden. Nicolas Höfler zum Beispiel, im defensiven Mittelfeld, ist gesetzt unter Christian Streich. Aber - und auch das ist nicht neu - in Freiburg funktioniert das. Warum? Weil Freiburg andere Stärken hat: Teamgeist, Wille zum Laufen - und einen Trainer, der versteht, was er tut. Was aber ist jetzt neu? Neu ist, dass Freiburg zu einem späten Zeitpunkt der Transferperiode dringend noch ein, zwei neue Spieler vorstellen sollte. Kein Geheimnis: Die hohen Preise verhageln den finanzschwachen Breisgauern die Ernte. So halb neu: Marco Terrazzino, der von der TSG Hoffenheim kam - aber bereits zuvor in Freiburg gespielt hatte. 



Das fehlt: 
Vincenzo Grifo und seine Freistöße. Maximilian Philipp und seine Tempodribblings. Ohne die beiden stärksten Spieler der vergangenen Saison ist die Freiburger Offensive um Nils Petersen und Florian Niederlechner recht leicht auszurechnen. Will sagen: Es fehlt noch ein Spieler, der den Gegner zu überraschen im Stande ist.

Aufreger der Sommerpause: 

Ja gut, äh.

Wäre diese Mannschaft ein Gif, dann dieser: 



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Ohne echte Chance gehen die Männer um Christian Streich mal wieder in eine gefährliche Saison. Meistens endet das so.

Das 11FREUNDE-Orakel: Nie war die erste Liga im Mittelfeld so dicht besetzt wie in diesem Jahr. Für Freiburg heißt das: oh oh. Nochmal Europa? Eher nicht. Wir tippen auf ein enges Höschen - Platz 14. Worauf wir auch tippen: Die besten Spieler landen am Ende des Jahres wieder bei der Konkurrenz.