Das volle Programm zur WM in Russland
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Die deutsche Nationalmannschaft im Steckbrief

Weiter, immer weiter!

Deutschland droht ein Debakel historischen Aus ... Nein, Quatsch. Wie immer wird die Elf vorne mit dabei sein. Wenn sie denn hungrig genug ist.

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Zahlen zum Team

FIFA-Rang: 1
WM-Teilnahmen: 19

Einwohner: 82 521 000

Noch eine Zahl zum Team

106 Spiele hat die DFB-Auswahl bei WM-Endrunden bestritten – mehr als jede andere Mannschaft. Sogar Brasilien kommt nur auf 104 Partien, obwohl die Südamerikaner zwei Turniere mehr gespielt haben (1930 und 1950). Mit bereits sehr großem Abstand folgt auf Rang drei Italien. Die Azzurri weisen zwar die gleiche Anzahl an Teilnahmen auf wie Deutschland – und haben ebenso viele WM-Titel gewonnen –, trotzdem traten sie bislang nur 83 Mal zu einem WM-Spiel an. Der Rückstand auf die Deutschen wird in Russland um mindestens drei weitere Begegnungen anwachsen.

Spitzname

Die Mannschaft

Der Trainer

Neulich, noch bevor Niko Kovac verpflichtet worden war, brachte man ihn mit dem Trainerjob beim FC Bayern in Verbindung, dabei hat Joachim Löw ein Datum fest im Blick: den 11. August 2026. An diesem Tag, einen Monat nach dem WM-Finale, wird er Sepp Herberger als Bundestrainer mit der längsten Amtszeit überholen. Also höchstwahrscheinlich.

Der Kapitän

Die Sorgen waren groß, teilweise sind sie es noch immer: Kann Manuel Neuer, dieser Übertorwart, nach einer Saison fast ohne Einsätze wirklich fit genug sein für eine Weltmeisterschaft? Hält der Fuß? Hält Neuer die Bälle? Hält Konkurrent ter Stegen die Klappe? Die letzten Tests haben gezeigt: Fit genug ist der Mann, der im Achtelfinale gegen Algerien vor vier Jahren mit seinen Ausflügen gen Mittellinie zur internationalen Kultfigur wurde. Und er muss es auch sein. Denn beim kleinsten Wackler werden die Diskussionen losgehen. Darauf können wir alle verzichten.

Der Star

Neben den internationalen Werbegesichtern Mesut Özil, Thomas Müller, Jerome Boateng oder Manuel Neuer wirkt Toni Kroos fast unscheinbar. Weshalb es ein paar Jahre gebraucht hat, bis auch die Öffentlichkeit den Wert des Strippenziehers wirklich zu würdigen wusste. Doch spätestens seit dem Länderspiel gegen Brasilien im März, als Kroos nach der Niederlage öffentlich zur Brandrede ansetzte, ist klar: Kroos ist der Chef dieses Teams. Was gut so ist, denn: Kroos zieht den Erfolg regelrecht an. In den vergangenen sechs Jahren gewann er viermal die Champions League, wurde Deutscher und Spanischer Meister, und, nun ja, Weltmeister. 


Stammtischwissen

Joachim Löw  liebt Süßigkeiten. Früher hat er vier Tafeln Schokolade am Tag gegessen.

Die Anekdote

Zwischen 2005 und 2017 hat die deutsche Mannschaft an acht großen Turnieren teilgenommen (WM, EM, Confed Cup). Jedes Mal erreichte sie mindestens 
das Halbfinale. Man muss diese beiden Sätze noch mal in Ruhe lesen, um ihre Tragweite zu erfassen. Eine solche Erfolgsserie ist nämlich ohne Beispiel. Weder die große DFB-Elf der 1970er noch die brasilianische Mannschaft, die zwischen 1994 und 2002 dreimal 
im WM-Endspiel stand, hat das geschafft. Die große Frage lautet also: Wie lange kann sich Deutschland den Gesetzen der Statistik noch verweigern und diese ganz und gar unheimliche Glückssträhne fortsetzen?