Die beste Siegprämie des Jahres

Auf den Hund gekommen

Mit seinem Doppelpack kickte Nottinghams Verteidiger Eric Lichaj den FC Arsenal fast im Alleingang aus dem FA-Cup. Zur Belohnung gab es jede Menge Schulterklopfer und ein ganz besonderes Geschenk seiner Frau. Nicht ganz ohne Druck von außen allerdings.

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Fußballer wird man aus den verschiedensten Gründen. Weil man nix anderes kann. Oder aber weil man jede Menge Kohle, Titel und Fame scheffeln will. 

Doppeltorschütze Eric Lichaj ist für seinen Gala-Auftritt beim FA-Cup-Sieg des Zweitligisten Nottingham Forest gegen den Titelverteidiger FC Arsenal hingegen mit einem besonderen Geschenk bedacht worden. Wie der 29-Jährige mitteilte, habe seine Frau ihm nun doch erlaubt, sich einen Hund anzuschaffen - obwohl er eigentlich die Bedingungen für eine zwischen den beiden Ehepartnern laufende Wette nicht ganz erfüllt hatte.

Auch der Name passt

»Mein Frau hat gesagt, wenn ich dieses Jahr einen Hattrick erziele, bekomme ich einen Hund. Deshalb habe ich noch versucht, einen Elfmeter zu schießen. David Vaughan hat mir dann höflich gesagt, dass ich verschwinden soll«, hatte Lichaj nach dem überraschenden 4:2 gegen Arsenal am vergangenen Sonntag erklärt. Nottingham bekam nach den beiden Toren von Lichaj noch zwei Elfmeter zugesprochen - der gelernte Verteidiger durfte aber keinen schießen.

Lichajs Frau war nach der Aussage in den sozialen Medien unter anderem von Lichaj mit dem Hashtag #GetEricADog aufgefordert worden, ihm trotz des fehlenden Tores den Wunsch zu erfüllen. Letztendlich wurde seine Frau weich. Nicht nur die Wette, auch der Name des Hundes wird Lichaj immer an das Spiel erinnern. Angelehnt an den Spitznamen Arsenals heißt sein Hund fortan »Gunner«.


Screenshot: Twitter/@EricLichaj