Die 20 skurrilsten Fußballer-Verletzungen

Von Kirschen und Käsehobel

16.
Jerome Boateng muss sich im Flugzeug irgendwie den Zorn der Boardcrew zugezogen haben. Hatte er sich einmal zu häufig über den fahlen Tomatensaft beschwert? Wir wissen es nicht. Doch letztlich wurde er von einer Stewardess mitsamt ihres Saftwagens über den Haufen gefahren. Boateng, bereits vorher am Knie verletzt, musste sich noch weitere Wochen auf seine Genesung gedulden. Lufthansa - There's no better way to make frei.

17.
Die schönste Verletzung seit es Autoantennen gibt, verdanken wir Charles »Antenne« Akonnor. Der Ghanaer rammte sich seine Autoantenne mit Wucht in die Nase, sodass er vier Wochen keinen Fußball spielen konnte. Akonnor vergoldete seine Trotteligkeit, indem er daraufhin Medikamente einnahm die auf der Dopingliste standen. Drei Spiele Sperre für ihn — quasi als Selbstschutz.

18.
Adam Nemec brach sich zwei Brustwirbel, das Schlüsselbein und erlitt eine Gehirnerschütterung. Mit seinen 1,90 Meter fiel der Slowake in der Vergangenheit ohnehin nicht mit graziösen, elfenartigen Bewegungen auf. Dementsprechend goofy-artig muss er sich auf dem heimischen Kirschbaum verhalten haben. Er plumpste aus der Baumkrone und musste drei Monate pausieren.

19.
Wie man sich im Verein besonders beliebt macht, zeigte uns der Sportchef vom Malmö FF im Jahr 2006. Er schoss der finnischen Legende Jari Litmanen derart gekonnt einen Korken ins Auge, dass dieser gleich mehrere Monate kein Spiel mehr machen konnte.

20.
Gefahren lauern überall, selbst am Frühstückstisch. All die spitzen und scharfen Gegenstände waren für den kanadischen Nationaltorhüter Lars Hirschfeld anscheinend eine Hürde zu hoch. Beim Versuch sich ein Stück Käse abzuhobeln, säbelte sich Hirschfeld 2007 auch gleich die Daumenkuppe mit ab. Bleibt die Frage, wie der Mensch sonst so durchs Leben kommt.