Die 20 skurrilsten Fußballer-Verletzungen

Endstation: Britische Tierwelt

11.
Stürmer Leroy Lita verpasste 2007 den Saisonauftakt gegen Manchester United, da er sich zwei Tage zuvor beim morgendlichen Strecken im Bett eine Muskelverletzung im Oberschenkel zuzog. Fußballengland spekulierte über anzügliches Treiben im Hause Litas, doch der 22-jährige gab zu Protokoll, alleine im Bett gewesen zu sein. Manchmal wäre es vielleicht einfach besser nichts zu sagen.

12.
Wie witzig ist es eigentlich wenn man sich den Finger an einem Zaun abreißt? Geht so witzig? Stimmt. Paolo Diogo traf soeben zum 3:1 für seine Genfer Truppe und jubelte ausgelassen auf dem Zaun mit seinen Fans, da passiert das Unglück. Neben einem bleibenden Eindruck bei den Servette-Anhängern hinterließ der Stürmer leider auch noch seinen Finger.

13.
Wer 18 Millionen Euro für einen Spieler ausgibt, der darf durchaus fußballerische Begabung erwarten. Für die Alltagsbewältigung ist die Höhe der Ablöse jedoch kein Gradmesser. Éver Banega, Neuerwerbung vom FC Valencia, brach sich beim Tanken den Fuß. Er hatte vergessen die Handbremse anzuziehen, versuchte noch den rollenden Wagen zu stoppen und ließ sich überrollen. Die Folge: Sechs Monate Pause für den Argentinier.

14.
Wie gefährlich britisches Ungeziefer für Fußballprofis werden kann, zeigt der Fall von Lewis Haldane. Während des Trainings wurde der Spieler von Port Vale von einem Insekt gestochen. Am nächsten Tag mutierte der Haldansche Fuß zum Elefantenbein. Eine Woche konnte er keine Nahrung zu sich nehmen. In seiner 15-wöchigen Leidenszeit verlor der Brite 21 Kilo Körpergewicht.

15.
Szabolsz Hustzi ist ein Mann der Skurrilitäten - und das nicht nur wegen der wild durcheinandergewürfelten Buchstaben in seinem Namen. Unvergessen ist sein Platzverweis in der Hinrunde der Saison 2012/13, als Huszti im Jubel nach einem verwandelten Fallrückzieher erst Gelb sah, weil er sein Trikot ausgezogen hatte und die zweite Gelbe direkt hinterherkam, weil er barbrüstig auch noch auf den Zaun zu den Fans gestiegen war. Wenige Monate später gelang Huszti das Kunststück, sich beim Verwandeln eines Elfmeters einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zuzuziehen. Huszti und seine Tore— eine Tragikkomödie.