Die 11 des Spieltags (34)

Super Mario!

Der Dino stirbt, die Bayern verkacken und Mario Balotelli kommt (vielleicht) in die Bundesliga. Hier ist unsere 11 des Spieltags. 

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Chenanisaurus barbaricus

66 Millionen Jahre ist es her, dass die Dinosaurier ausstarben, was interessanterweise auch exakt der Zeitpunkt ist, zu dem Rafael van der Vaart anfing, sich beim HSV anzubieten. Wie dem auch sei, die jüngsten Dino-Fossilien sind jene des Chenanisaurus barbaricus, der 2017 in Afrika gefunden wurde. Die Forscher erhoffen sich von diesem Fund Rückschlüsse auf den Grund des Massensterbens, den sie entweder in einem Asteroiden-Einschlag oder einem Vulkanausbruch vermuten. Wir glauben hingegen eher, dass eine eklatante Führungsschwäche, ein viel zu großer, eitler Aufsichtsrat und eine lausige Transferpolitik die Dinos dahingerafft hat, deren jüngstes Opfer man jetzt in Hamburg bestaunen kann. Schade. 

Tayfun Korkut

Nicht mal Emmanuel Macron hat so viel für Europa getan wie Stuttgarts Trainer Tayfun Korkut. Korkut übernahm den VfB in akuter Abstiegsnot, führte den Klub dann aber tatsächlich noch auf Rang Sieben, der die Europa-League-Quali bedeuten würde, sollte nicht Eintracht Frankfurt wider Erwarten das Pokalfinale gewinnen (lies: Hahahahahahah…). In der Praxis bedeutet das dann sechs Qualifikationsspiele auf irgendwelchen Fußballdörfern in Albanien, Estland oder Georgien, aber, und da würde Macron sicherlich zustimmen: Europa bedeutet eben auch Arbeit. 

Stefan Kießling / Guido Winkmann 

Das Leben ist bitter und ungerecht. Das weiß nicht nur Christian Lindner, wenn er sich in der Schlange beim Bäcker mal wieder vor Angst einschifft, sondern auch Stefan Kießling. Der wurde im letzten Spiel seiner Karriere von Trainer Heiko Herrlich extra eingewechselt, um den fälligen Elfmeter zu schießen. Nur dass Schiri Guido Winkmann den Elfer dann per VAR wieder zurücknahm, als Kießling bereits mit Ball in der Hand am Punkt wartete. Ein traurigeres Ende nehmen nur die Anekdoten von Christian Lind.., ach, lassen wir das. 

Roman Bürki

Die Bundesliga lebt von Traditionen, weswegen es schön ist, dass auch die aktuelle Spielergeneration gewillt scheint, die Fackel weiterzutragen. So etwa Dortmunds Roman Bürki, der in Andenken an all die Pannen-Ollis der Vergangenheit einen wunderschönen Schnitzer gegen die TSG Hoffenheim hinlegte, der direkt zum 0:1 führte. Toll. 

TSG Hoffenheim

Apropos Hoffenheim, Gückwunsch zur Qualifikation zur Champions League. Tickets gibt es wie gewohnt beim Kauf einer Kiste Cola im örtlichen Getränkemarkt.