Die 11 des Spieltags (15)

Platz da, hier kommt Latza

Latza trifft dreifach, Mateschitz lässt sich blicken und Beiersdorfer hat noch nicht genug. Wie immer unersättlich: Unsere 11 des Spieltags.

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Danny Latza

33 Bundesligaspiele, 0 Tore: Treffsicher war Danny Latza in der Vergangenheit eher in Sachen Frisur. Dann aber kam der Sahnetag gegen den HSV, Latza machte mit einem Dreierpack ein 3:1 aus einem 0:1 und durfte sich als Man of the Match feiern lassen. Wenn er jetzt wieder auf Vokuhila umstellt, könnt er demnächst ein Thema für die 11FREUNDE-Betriebsmannschaft werden. 

Douglas Costa

Mhhhhhhhhhhh......mhhhhhhhhhhhhhhhh....ooooooooohhhhhhh..........mmmmhhhhhhh......aaaaaaaahhhhhhh........mmmmmhhhh....oh, entschuldigung, hier sollte eigentlich ein kleiner Text über Douglas Costas 33-Meter-Winkeltreffer gegen Darmstadt stehen, aber immer wenn wir daran denken, überkommt uns eine Gänsehaut von epischen Ausm...mmmmhhhhhh.....aaaaahhhhhhh.....mmhhhhhhh.....

Ramon Berndroth

Wir mögen Darmstadts Interims-Coach Ramon Berndroth. Nicht nur, weil er in all seiner ballonseidenhaften Trainingsanzugigkeit ganz wunderbar zum aus der Zeit gefallenen SVD passt, sondern auch, weil er uns mit Bonmots wie diesem über Douglas Costas Siegtreffer belustigt: »Dieses traumschöne Scheißtor hat uns das Genick gebrochen«. Wir finden: Traumschön die richten Scheißworte gefunden.

Mario Gomez/Philipp Wollscheid

Nach dem 1:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt sprach Mario Gomez Klartext: »Wer nicht hier sein will, der soll auch gehen«, polterte Gomez in die »Sky«-Mikrophone. Verteidiger Philipp Wollscheid, von dem alle, er selber wahrscheinlich auch, schon wieder vergessen hatten, dass er in Wolfsburg spielt, hatte diese Mentalität bereits vor dem Spiel an den Tag gelegt und ein Mitglied des Trainerteams beleidigt. »Es ist etwas vorgefallen«, sagte Trainer Valerien Ismael etwas kryptisch, Wollscheid jedenfalls war nicht im Kader und dürfte es unter Ismael nun schwer haben. Vielleicht auch eine Exit-Strategie für Julian Draxler und Co.?

Jeffrey Bruma

Es gibt Dinge, die passen einfach zusammen. Weihnachten und ein »Stirb langsam«-Marathon. Pietro, Sarah und die Bild-Zeitung. Käse und noch mehr Käse. Oder eben einen Schädel wie Jeffrey Bruma ihn hat und mit Spannschussgeschwindigkeit ins Netz gewuchtete Kopfballtreffer. Einen solchen schädelte Bruma am Samstag zum 1.0-Siegtreffer ins Netz, und wir sind uns sicher: Gäbe es so etwas wie Tornetze nicht, würde der Ball nun in einer festen Umlaufbahn die Erde umkreisen.